Photovoltaik-Ausschreibung: Zuschläge für 6,58 Ct/kWh

Die 7. Ausschreibung über insgesamt 200 MW für PV-Anlagen > 750 kW hat die Förderkosten weiter auf 6,58 Ct/KWh gesenkt (zuletzt: 6,9 Ct/kWh). Von 97 Geboten mit 488 MW erhielten 38 den Zuschlag. Ca. 75% der Zuschläge gingen nach Ostdeutschland. Zum 01.06.17 werden erneut 200 MW ausgeschrieben.

Kommentar ELBE ENERGIE:

Nach dem Zuschlag für 5,38 Ct/kWh nach Dänemark im Rahmen der ersten gemeinsamen Ausschreibung von PV-Freiflächenanlagen (vgl. ELBE ENERGIE Newsletter Januar 2017) scheint die PV nun zu marktfähigen Preisen zu produzieren. Davon profitieren auch kleine Anlagen < 1 MW mit Stromgestehungskosten zwischen 5,5 – 6,9 Ct/kWh.

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Neuregelung Zählpunkte

Der BMWi-Referentenentwurf vom März 2017 enthält u.a. für Kundenanlagen (z.B. Industriestandorte/Gebäude, in denen mehrere Letztverbraucher angeschlossen sind) folgende Neuerungen, die den Lieferantenwechsel ermöglichen sollen:

  • Stellung von Zählpunkten (bilanzierungsrelevante Unterzähler) durch den VNB an dessen Netz die Kundenanlage angeschlossen ist
  • Definition Summenzähler zur Erfassung des Strom-/Gasbezugs der Kundenanlage aus dem VNB-Netz
  • Anwendung des Meßstellenbetriebsgesetz (MsbG) auf alle Zähler (inkl. Erzeugungszähler)
  • Smart Meter – Umrüstungspflicht
  • Verantwortung des Meßstellenbetreibers des Summenzählers für alle an das Smart Meter Gateway angebundenen Unterzähler
  • Kein Wahlrecht des Meßstellenbetreibers für Anschlußnutzer
  • Zählererrichtungskosten trägt der Kundenanlagebetreiber
  • Verrechnung von SLP-Profilen mit RLM-Werten Summenzähler ist solange zulässig, wie noch keine Anbindung an ein Smart Meter Gateway vorliegt und keine energiewirtschaftlichen, mess- oder eichrechtlichen Belange entgegenstehen.

 

Empfehlung ELBE ENERGIE:
Prüfen Sie als Kundenanlagenbetreiber, welche neuen Pflichten auf Sie zukommen bzw. als Anschlußnutzer, welche neuen Rechte/Möglichkeiten Sie haben.

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EEG/BesAR: Mehraufwand für Antrag 2017 einplanen

Ab diesem Antragsjahr führt der EEG-Begrenzungsbescheid zugleich zur Begrenzung der KWKG-Umlagen (vgl. ELBE ENERGIE Newsletter Februar 2017).  Daher sind mehr und umfangreichere Nachweise erforderlich als im Antragsjahr 2016.

Das BAFA nimmt bei Antragseingang bis 15.05. eine Vollständigkeitsprüfung vor und fordert ggf. fehlende Unterlagen an.

  • Empfehlung ELBE ENERGIE:
    Nutzen Sie die Möglichkeit der BAFA-Vollständigkeitsprüfung und beginnen Sie in diesem Jahr deutlich früher mit dem Antragsverfahren

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Entgelte steigen weiter bis 2030

Mittelspannungskunden mußten seit 2011 eine Erhöhung um ca. 47% (8 % p.a.) verkraften.

Netzentgelte Strom

In den Übertragungsnetzgebieten Tennet und 50Hertz lagen die Steigerungen in der Mittelspannung ab 2014 mit 10-26% p.a. deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Ursachen sind Redispatch-/Einspeisemanagementkosten auf Grund hohen Windstromanteils in Kombination mit fehlendem Netzausbau. Dies führte 2017 zu Erhöhungen der Übertragungsnetzentgelte von bis zu 80%, die dann anteilig auf die nachgelagerten Spannungsebenen gewälzt wurden:

Netzentgelte Kosten

Bis 2030 sind weiter steigende Netzentgelte durch zusätzliche Betriebskosten und Investitionen in den Netzausbau zu erwarten:

Zusatzkosten Netzbetrieb

Kosten Netzausbau

Nach Berechnungen von ELBE ENERGIE werden sich die Netzentgelte für Mittelspannungskunden von 2018-2030 um ca. 8-10% pro Jahr erhöhen (bundesweiter Durchschnitt). In den Übertragungsnetzgebieten von Tennet und 50Hertz werden Kostensteigerungen von ca. 12-20% erwartet.

Empfehlung ELBE ENERGIE:
Prüfen Sie die Möglichkeiten, die Netzentgelte durch Spitzenlastoptimierung, Atypik, singuläre Betriebsmittel oder intensive Netznutzung zu reduzieren. ELBE ENERGIE übernimmt auf Wunsch die technische und kaufmännische Konzeption, die Umsetzung der Maßnahmen und garantiert ggf. die Einsparungen.

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Energie-/StromSt: Neue Meldepflichten bis 30.06.

Gemäß „EnSTransV – Energie- u. StromStG-Transparenz-Verordnung 2016“ (vgl. ELBE ENERGIE Newsletter März 2016) sind folgende Steuerentlastungen jeweils bis 30.06. gegenüber dem Hauptzollamt anzuzeigen:

  • 3, 3a EnergieStG
  • 28 Abs. 1 Nr. 1 EnergieStG
  • 50, 53a, b EnergieStG
  • 54-57 EnergieStG
  • 9 Abs. 2,3 StromStG
  • 9b,10 StromStG
  • 14a StromStV

Die Auskunftspflicht umfasst Entlastungen über 10 T€ in drei Jahren. Bei Fristversäumnis drohen Bußgelder.

  • Empfehlung ELBE ENERGIE:
    ELBE ENERGIE übernimmt auf Wunsch die Meldung und Verfahrensabwicklung. Fordern Sie bis 15.05. Ihr individuelles Angebot bei uns an.

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