Vorteile eines externen Energiemanagementbeauftragten

Unsere Erfahrungen aus Audits, die unsere Mitarbeiter als externe Prüfer für Zertifizierungsgesellschaften durchführen, zeigen ein gemischtes Bild.

Gerade in mittelständischen Unternehmen stellen Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Energiemanagementsystem nur einen kleinen Teil der Aufgaben dar, die dem zuständigen Mitarbeiter im Betrieb obliegen. Die Mitarbeiter sind einerseits hochmotiviert, haben jedoch nicht genügend Zeit, sich intensiv mit dem System und den Energiedaten zu beschäftigen. Dies führt in Zusammenhang mit sich verschärfenden Normanforderungen dazu, dass wesentliche Potentiale nicht erkannt werden. Im Umkehrschluss können Kostensenkungen durch Optimierungen nicht in vollem Maße realisiert werden.

Nutzen Sie die Chance, die Betreuung des Managementsystems durch einen externen EnMB durchführen zu lassen.

Dieser bereitet alle wesentlichen Energiedaten und Kosten auf und informiert Sie, sobald IST-Energieverbräuche Grenzen überschreiten.

Vorteile eines externen EnMB

  • ständige Weiterbildung, Wissensstand Up-To-Date
  • professionelles, statistikgestütztes Datenmanagement
  • kostenoptimierte Arbeitsweise durch Nutzung vorhandener, stets gleicher Methoden
  • Synergieeffekte
  • Erfahrungstransfer
  • frei von sonstigen betrieblichen Aufgaben
  • geringe Dienstleistungskosten

Die gelieferten Daten sind validiert und ermöglichen es Ihren Mitarbeitern, Effizienzmaßnahmen zielgerichtet durchzuführen.

Gerne bieten wir Ihnen unsere Leistung für Ihre Standorte an.

Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Nationalrat prüft Forderungen des Klimavolksbegehrens

In der Woche vom 22. bis zum 29. Juni haben rund 380.590 ÖsterreicherInnen das Klimavolksbegehren unterzeichnet. Die darin geforderten Punkte müssen nun vom Nationalrat geprüft werden.

Dazu gehören unter anderem

  • die Festsetzung eines verbindlichen CO2-Budgets und eines entsprechenden Reduktionspfades, dessen Einhaltung jährlich von einem Klimarechnungshof überprüft wird,
  • die Prüfung aller Gesetze und Verordnungen hinsichtlich ihrer Klimaverträglichkeit und
  • die Abschaffung klimarelevanter Subventionen, wie des Dieselprivilegs und des Dienstwagenprivilegs.

OMV und VERBUND starten ihr erstes Gemeinschaftsprojekt

Die beiden Konzerne, die seit 2017 strategische Partner sind, errichten Österreichs größte PV-Freiflächenkonstruktion im Weinviertel.

Die Anlage mit 60.000 Modulen und einer Gesamtleistung von 16 MWp verteilt sich auf die Standorte Schönkirchen (9 MWp) und Neusiedl an der Zaya (7 MWp). Sie soll den Strombedarf der OMV zu einem Zehntel decken und so die CO2-Emissionen des zweitgrößten Emittenten Österreichs (2019: 3 Mio. t) jährlich um 10.000 t reduzieren. Die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal dieses Jahres geplant.

Die Flächen sind Eigentum der OMV, die dort gereinigtes Gestein aus dem Bergbau lagert. Sie liegen seit Längerem brach und hätten schon früher zur umweltfreundlichen Stromerzeugung dienen können. Man habe jedoch abgewartet, bis es der Stand der Technik zulässt, die PV-Anlage ohne Förderung zu errichten und zu betreiben.

Der erzeugte Strom könnte perspektivisch zur elektrolytischen Gewinnung von Wasserstoff genutzt werden. Zunächst dient er jedoch zur Förderung von Erdöl und Erdgas, was Umweltorganisationen wie Greenpeace und Fridays for Future als „Greenwashing“ ebendieser Aktivitäten kritisieren.

BHKW: KWKG-Novelle am 03.07. beschlossen

Am 03.07. haben Bundestag und Bundesrat in einem Paket u.a. das Kohleausstiegsgesetz und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG 2020) beschlossen.

Wesentliche Inhalte:

  • Erhöhung des Förderdeckels auf 1,8 Mrd. €/a (aktuell: 1,5 Mrd. €/a)
  • 40% Förderung für Wärme- und Kältenetze mit 75 % KWK-Anteil bis 31.12.29
  • Wegfall der Meldung der zu negativen Preisen an der Strombörse erzeugten Strommengen
  • Erhöhung der Grundförderung ab 2030 für neue/modernisierte KWK-Anlagen > 2 MW um 5 €/MWh
  • Begrenzung des KWK-Zuschlags
    • 2021-2022: 5.000 Vbh/a
    • 2023-2024: 4.000 Vbh/a
    • Ab 2025: 3.500 Vbh/a
  • Förderung für (Neu-)Anlagen bis 50 KW rückwirkend zum 01.01.20
    • Netzeinspeisung: 160 €/MWh für 30.000 Vbh
    • Kundenanlagennutzung: 80 €/MWh für 30.000 Vbh

Die Änderungen stehen unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission.

 

  • Einschätzung Elbe Energie:

Inwieweit das rückwirkende Inkrafttreten rechtlich zulässig ist, wird gerichtlich zu klären sein. Dies betrifft vor allem BHKW bis 50 kW und sogenannte „überbaute“ Anlagen, die größer, flexibler und wirtschaftlicher dimensioniert worden sind. Falls Ihr Unternehmen betroffen ist, wenden Sie sich gerne an uns.