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	<title>Gasnetz | Elbe Energie</title>
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	<title>Gasnetz | Elbe Energie</title>
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	<item>
		<title>Netznutzungsentgelte 2025</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/netznutzungsentgelte-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henning von der Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:03:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Netzentgelte Erdgas]]></category>
		<category><![CDATA[Netzentgelte Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesnetzagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Stromnetzentgelte]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Neue Dynamische Tarife und Anpassungen für Verbraucher</strong></p>
<p>Ab 2025 gibt es spannende Neuerungen bei den Netznutzungsentgelten für Strom in Deutschland. Diese Entgelte, die von allen Stromkunden zur Finanzierung der Nutzung und Instandhaltung des Stromnetzes erhoben werden, werden durch ein neues System dynamischer Tarife ergänzt. Die Bundesregierung möchte durch diese Anpassungen nicht nur die Netzkosten gerechter verteilen, sondern auch Verbraucher motivieren, ihren Stromverbrauch gezielter zu steuern. Ein Überblick über die neuen Module und ihre Vorteile zeigt, wie sich die Anpassungen auswirken und welche Chancen sie für E-Mobilität und andere steuerbare Verbraucher wie Wärmepumpen bieten.</p>
<p><strong>Modul 1: Pauschale Reduzierung</strong></p>
<p>Das Modul 1 bietet eine pauschale Reduzierung der Netznutzungsentgelte zwischen 110 und 190 Euro pro Jahr, abhängig vom Netzbetreiber. Dieses Modul ist besonders attraktiv für E-Mobilitätsnutzer, die ihre Fahrzeuge regelmäßig laden und dabei variierende Netzentgelte nutzen möchten. Da das Angebot unabhängig von der Verbrauchsmenge ist, profitieren vor allem Haushalte, die ihre Stromkosten stabilisieren wollen, während sie gleichzeitig auf erneuerbare Energien setzen.</p>
<p><strong>Modul 2: Prozentuale Reduzierung</strong></p>
<p>Das Modul 2 bietet eine prozentuale Reduzierung von 60 Prozent auf die Netzentgelte und richtet sich an Verbraucher mit steuerbaren Geräten wie Wärmepumpen. Eine Voraussetzung für die Nutzung dieses Moduls ist ein separater Zählpunkt für die steuerbare Verbrauchseinrichtung, der eine gezielte Messung und Steuerung des Stromverbrauchs ermöglicht. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen, den Einsatz stromintensiver Geräte in Zeiten geringer Netzlast zu fördern und damit eine Entlastung des Stromnetzes zu erreichen.</p>
<p><strong>Modul 3: Dynamische Tarife</strong></p>
<p>Das neue Modul 3 stellt eine Zusatzoption zu Modul 1 dar und führt dynamische Tarife für verschiedene Tageszeiten ein. Hier können Verbraucher zwischen Hochlast-, Niedriglast- und Normaltarifen wählen. Die Tarife sind flexibel und richten sich nach der aktuellen Auslastung des Netzes. Während Niedriglasttarife nur 10 bis 40 Prozent des Normaltarifs betragen, fallen bei Hochlasttarifen höhere Kosten an. So können Verbraucher Kosten sparen, indem sie ihren Stromverbrauch in Zeiten verlagern, in denen das Netz weniger stark ausgelastet ist – zum Beispiel nachts oder tagsüber bei hoher Erzeugung aus erneuerbaren Energien. Besonders Besitzer von Elektroautos und Wärmepumpen können so gezielt auf niedrigere Tarife setzen und ihre Energiekosten weiter senken.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Quelle: <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Aktuelles_enwg/14a/start.html" target="_blank" rel="noopener">Bundenetzagentur</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Transparenz und Planungssicherheit</p>
<p>Die neuen Module bieten nicht nur finanzielle Vorteile, sondern fördern auch eine flexible und nachhaltige Nutzung von Strom. Die Abrechnung erfolgt transparent über bestehende Stromlieferverträge, und Verbraucher können Module frei wählen. Für Bestandskunden bleibt außerdem eine Übergangsregelung bestehen, die es ihnen erlaubt, die bisherigen Reduzierungen beizubehalten.</p>
<p>Mit den dynamischen Tarifen und gezielten Anreizen zur Steuerung des Stromverbrauchs zeigt sich das Modell 2025 als ein Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung – ein System, das sowohl die Netzstabilität fördert als auch Verbrauchern hilft, Kosten zu sparen.</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Gasnetzentgelte: Anstieg 2025 bis zu 40 % durch kürzere Abschreibung</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/gasnetzentgelte-anstieg-2025-bis-zu-40-durch-kuerzere-abschreibung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henning von der Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 11:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesnetzagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=10170</guid>

					<description><![CDATA[Seit 2022 können durch die BNetzA-Festlegung „KANU“ (Kalkulatorische Nutzungsdauern) Netze bis 2045 abgeschrieben werden und seit dem 17.07.24 mittels „KANU 2.0“ bis 2035.  In der Regel werden Gasnetze gem. AfA linear auf 20 Jahre abgeschrieben. Argumente für diese Maßnahme: Dadurch könnten die Netzentgelte laut BNetzA bis zu 20 % steigen, im Einzelfall bis zu 40 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit 2022 können durch die BNetzA-Festlegung „KANU“ (Kalkulatorische Nutzungsdauern) <strong><u>Netze bis 2045 abgeschrieben werden und seit dem 17.07.24 mittels „KANU 2.0“ bis 2035. </u></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Regel werden Gasnetze gem. AfA linear auf 20 Jahre abgeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Argumente</strong> <strong>für diese Maßnahme</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betreiber können Netze bis spätestens 2045 vollständig refinanzieren und haben damit weniger Anreize, darüber hinaus an den Netzen festzuhalten.</li>



<li>Kunden zahlen früher höhere Netzentgelte, die dann auf einen dann noch hohen Verbrauch verteilt werden.</li>



<li>Damit soll verhindert werden, dass der &#8222;letzte Kunde&#8220; noch signifikant zur Finanzierung der Netze beitragen muss </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch könnten die <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-vorschlag-soll-extreme-netzkosten-fuer-hartnaeckige-gaskunden-verhindern/100061249.html?mls-token=d4a727fa14f9bea9c43e9d72d8b75cde666f86b3f971889896e7ddeae44c459ccf9d1f4814bc0c514092540fe2eaf9bc0100061249&amp;utm_medium=app&amp;utm_source=weiterleiten&amp;utm_campaign=freiartikel" target="_blank" rel="noopener"><strong>Netzentgelte laut BNetzA bis zu 20 % steigen, im Einzelfall bis zu 40 %.</strong></a> 2024 betragen die durchschnittlichen Netzentgelte für Haushaltskunden18,10 €/MWh, für Gewerbekunden 15,10 €/MWh und Industriekunden 3,90 €/MWh.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einschätzung Elbe Energie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich ist der Gasverbrauch stark gesunken, sodaß sich die Netzkosten auf weniger Verbrauch verteilen:</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="280" height="104" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/09/Gasverbrauch092024.png" alt="" class="wp-image-10172 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><sup>1)</sup> <a href="https://www.bdew.de/media/documents/Jahresbericht_2023_UPDATE_Mai_2024_final_V2.pdf" target="_blank" rel="noopener">BDEW-Jahresbericht 2023</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><sup>2)</sup> <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/_svg/Gasverbrauch_Gesamt_woechentlich/Gasverbrauch_Gesamt_W_2023.html" target="_blank" rel="noopener">BNetzA-Prognose für Deutschland</a></p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-d735832e8d8f562383decd0a42ea561d wp-block-paragraph" style="color:#018716"><sup>3)</sup> Elbe Energie-Prognose für Industrie</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rückgang liegt zur Hälfte am Minderverbrauch der Industrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die installierten 1,4 Mio. Wärmepumpen haben den Gasverbrauch max. um 20 TWh reduziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Industriekunden die exkl. USt. ca. 60 €/MWh zahlen, sind die Mehrkosten überschaubar.</p>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-top is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-post-author-name">Henning von der Hagen</div></div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Weitere Themen auf unserem <a href="https://www.elbe-energie.de/energieblog/">Energieblog</a></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftsministerium prüft Anschlusskündigungen</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/erdgasnetz-wirtschaftsministerium-prueft-anschlusskuendigungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 12:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein „Diskussionspapier“ erstellt, indem es um die Schaffung von Möglichkeiten für Netzbetreiber geht, „aus Transformationsgründen Anschlüsse zu verweigern oder zu kündigen“ und die Branche bis 12.04.24 um Rückmeldungen gebeten. Grundlage ist das „EU-Gas-und-H2-Binnenmarktpaket“, nachdem Kunden zukünftig nicht mehr ans Netz angeschlossen werden müssen und das noch in nationales Recht umgesetzt werden soll. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/G/green-paper-transformation-gas-wasserstoff-verteilernetze.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener">Bundeswirtschaftsministerium hat ein „Diskussionspapier“ erstellt, </a>indem es um die Schaffung von Möglichkeiten für Netzbetreiber geht, „aus Transformationsgründen Anschlüsse zu verweigern oder zu kündigen“ und die Branche bis 12.04.24 um Rückmeldungen gebeten. Grundlage ist das „EU-Gas-und-H2-Binnenmarktpaket“, nachdem Kunden zukünftig nicht mehr ans Netz angeschlossen werden müssen und das noch in nationales Recht umgesetzt werden soll.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Windschatten dieser Diskussionen und ohne rechtliche Grundlage haben jetzt die <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/waermewende-darum-wird-jetzt-die-stilllegung-der-gasnetze-vorbereitet-01/100025292.html" target="_blank" rel="noopener">Stadtwerke Augsburg </a>einigen Kunden für 2035 ein Ende der Gasversorgung angekündigt und ihnen Fernwärme angeboten, da Augsburg bis 2040 etwa 70 % der Einwohner mit Fernwärme versorgen möchte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die überwiegende Zahl der Stadtwerke dürfte zurückhaltender agieren, da diese 20 bis 60 % ihrer Gewinne mit Gas erwirtschaften. Auch die Gasnetzbetreiber haben bereits angemerkt, dass die Gasnetze weiterhin für den Transport von Wasserstoff, Biomethan und CO2 gebraucht werden.</p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/erdgas-wie-turn2x-in-spanien-die-deutsche-energiewende-vorantreibt/100018237.html" target="_blank" rel="noopener">So wird das deutsche Unternehmen Turn2X </a>in Spanien grünes Erdgas, bestehend aus grünem Wasserstoff und CO2 aus einer Bioethanolanlage, in das Erdgasnetz einspeisen und nach Deutschland liefern, u.a. an den Glashersteller Noelle + von Campe.<br />
Vorteil: Die Anlage kann in Minuten hoch- und runterfahren und ergänzt ideal volatilen Wind- und Photovoltaikstrom.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/erdgas-wie-turn2x-in-spanien-die-deutsche-energiewende-vorantreibt/100018237.html" target="_blank" rel="noopener">Tree Energy Solutions (TES)</a> plant grünes Methan per Schiff nach Deutschland bringen und ins Erdgasnetz einzuspeisen<a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/erdgas-wie-turn2x-in-spanien-die-deutsche-energiewende-vorantreibt/100018237.html" target="_blank" rel="noopener">.</a></p>
<h5>Einschätzung Elbe Energie:</h5>
<p style="font-weight: 400;">Augsburg wird kein Einzelfall bleiben, da nach wie vor nebulös ist, wie die zukünftige Versorgung mit Wasserstoff, Biomethan, grünem Erdgas oder Fernwärme aussehen wird: ab welchem Zeitpunkt, welche Mengen, zu welchen Preisen, in welchen Gebieten? Von ständig wechselnden rechtlichen Vorgaben ganz abgesehen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das verringert die Planungssicherheit und damit die Investitionsbereitschaft. So wird sich die zukünftige Gasinfrastruktur von Netz zu Netz, von Stadt zu Stadt und von Strang zu Strang unterscheiden.</p>
<blockquote>
<p style="font-weight: 400;">Fazit: „Es ist ganz simpel: Man darf immer nur aus etwas raus, wenn man vorher in etwas reingegangen ist.“<br />
(Ex-EON-Chef Teyssen 2022 zur Energiewende)</p>
</blockquote>
<h5>Weitere Artikel zu den Themen: <strong><a href="https://www.elbe-energie.de/category/gasnetz/">Gasnetz</a></strong></h5>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gasmarkt: Deutscher Verbrauch sinkt weiter, in der Industrie um 20 %</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/gasmarkt-deutscher-verbrauch-sinkt-weiter-in-der-industrie-um-20/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 10:19:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=9034</guid>

					<description><![CDATA[Laut BNetzA verbrauchte die Industrie in Q1-3/2023 rund 20 % weniger Gas als im Schnitt 2018 bis 2021. Im vergleichbaren Zeitraum brach der Produktionsindex des Statistischen Bundesamts um ca. 15 % ein. Der restliche Rückgang ist vor allem auf die Umstellung von Gas auf Öl oder Strom und Effizienzmaßnahmen zurückzuführen. Bereits 2022 ging der Verbrauch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut BNetzA verbrauchte die <a href="%20Deutsche%20Betriebe%20sind%20kaum%20wettbewerbsfähig%20(handelsblatt.com)" target="_blank" rel="noopener">Industrie in Q1-3/2023 rund 20 % weniger Gas</a> als im Schnitt 2018 bis 2021. <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Konjunkturindikatoren/Produktion/kpi111.html#355020" target="_blank" rel="noopener">Im vergleichbaren Zeitraum brach der Produktionsindex des Statistischen Bundesamts um ca. 15 % ein.</a> Der restliche Rückgang ist vor allem auf die Umstellung von Gas auf Öl oder Strom und Effizienzmaßnahmen zurückzuführen.</p>
<p>Bereits <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energie-sozialverband-vdk-fordert-haertefallfonds-fuer-heizkosten-/28616386.html" target="_blank" rel="noopener">2022 ging der Verbrauch der Industrie um 17,3 %</a> zurück. Auch Haushalte verbrauchten 2022 weniger: <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-11/statistisches-bundesamt-heizen-geldmangel-deutschland-eu-energiepreise?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.mail.ref.zeitde.share.link.x" target="_blank" rel="noopener">5,5 Mio. Menschen (6,6 % der Bevölkerung) konnten aus Geldmangel nicht ausreichend heizen</a>.</p>
<h3>Einschätzung Elbe Energie:</h3>
<p>2023 ist die Preiswelle noch nicht in voller Breite bei allen Unternehmen angekommen, da einige günstige Verträge erst 2024 oder 2025 auslaufen.</p>
<p>Zu aktuellen Preisen um 50 €/MWh können energieintensive Unternehmen nicht wirtschaftlich produzieren. Vor Beginn der Energiekrise ab Mitte 2021 lag das langjährige Preismittel knapp unter 20 €/MWh. Zudem planen viele Unternehmen, die zur Dekarbonisierung ihre Anlagen umbauen müßten, dies gleich in Ländern mit besseren Rahmenbedingungen zu tun: Rund <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/deindustrialisierung-viele-firmen-pruefen-verlagerung-der-produktion/29472118.html" target="_blank" rel="noopener">ein Drittel plant Investitionen in den USA oder Asien</a>. Der Chef des Spezialchemieunternehmens <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/deindustrialisierung-viele-firmen-pruefen-verlagerung-der-produktion/29472118.html" target="_blank" rel="noopener">Alzchem investiert in den USA und fühlt sich durch die Energiekosten regelrecht aus Deutschland vertrieben</a>. Der Düngerhersteller SKW Piesteritz will wegen hoher Gaspreise Produktion nach Österreich auslagern. Und BASF hat verkündet, mehrere energieintensive Anlagen, u.a. für Ammoniak, zu schließen.</p>
<p>Die Deindustrialisierung wird weiter voranschreiten und den Gasverbrauch der Industrie (2020: 28 bcm) weiter drastisch und dauerhaft reduzieren. In Kombination mit sich abzeichnenden <a href="https://www.elbe-energie.de/gasmarkt-lng-marktausblick-2023-2027/">LNG-Überkapazitäten sind ab 2026</a> Preise unter 30 €/MWh realistisch.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Historischer Spotmarkt</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/historischer-spotmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 11:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=9014</guid>

					<description><![CDATA[Historischer Spotmarkt – Erdgas mit 50 €/MWh am 25.10.23 Erläuterungen: Spotmarkt OTC-Gas-THE-Day Ahead Quelle: EEX-gas-the-day-ahead Bewertung der Preistendenz durch ELBE ENERGIE Quelle:  eigene Recherchen         (+) preistreibende Faktoren (-) preissenkende Faktoren 4- Wochen-Prognose: Der Spotmarkt zieht an, wobei es starke Preisschwankungen um den Aufwärtstrend gibt. Dies deckt sich mit Erwartungen zu Beginn der Heizsaison ab Oktober [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Historischer</strong> Spotmarkt – Erdgas mit 50 €/MWh am 25.10.23</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-9015 alignnone" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2023/11/spotmarkt1.png" alt="" width="865" height="445" /></p>
<p>Erläuterungen: Spotmarkt OTC-Gas-THE-Day Ahead</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.energate-messenger.de/markt/gas-oel-und-wasserstoff/preise/215394/otc-gas-the-day-ahead" target="_blank" rel="noopener">EEX-gas-the-day-ahead</a></p>
<p>Bewertung der <strong>Preistendenz</strong> durch ELBE ENERGIE</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-9016 alignnone" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2023/11/spotmarkt-tabelle.jpeg" alt="" width="721" height="285" /></p>
<p>Quelle:  eigene Recherchen         (+) preistreibende Faktoren (-) preissenkende Faktoren</p>
<p><u>4- Wochen-Prognose:</u></p>
<p>Der Spotmarkt zieht an, wobei es starke Preisschwankungen um den Aufwärtstrend gibt. Dies deckt sich mit Erwartungen zu Beginn der Heizsaison ab Oktober und einer zugleich sehr unsicheren internationalen Lage. Prognose: über 50 €/MWh. Die Preise der Tiefpunkte aus dem Juni und Juli 2023 sind bereits um ca. 60 % &#8211; 80% gestiegen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erdgasmarkt</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/erdgasmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 11:22:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=9011</guid>

					<description><![CDATA[Historischer Erdgasterminmarkt für 2024 mit 55 €/MWh am 25.10.23 Erläuterungen: Frontjahr 2024 THE Quelle: eex-2024 Bewertung der Preistendenz durch ELBE ENERGIE Quelle:  eigene Recherchen         (+) preistreibende Faktoren (-) preissenkende Faktoren 4- Wochen-Prognose: Der beginnende Winter mit zunehmend kälteren Temperaturen dürfte die Preise allmählich nach oben treiben. Das Niveau aus März 22 sollte dabei die untere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Historischer</strong> Erdgasterminmarkt für 2024 mit 55 €/MWh am 25.10.23</p>
<p>Erläuterungen: Frontjahr 2024 THE<br />
Quelle: <a href="https://www.energate-messenger.de/markt/gas-oel-und-wasserstoff/preise/215987/eex-the-kalender-2023" target="_blank" rel="noopener">eex-2024</a></p>
<p>Bewertung der <strong>Preistendenz</strong> durch ELBE ENERGIE</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-9012 alignnone" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2023/11/erdgasmarkt-tabelle.jpeg" alt="" width="685" height="468" /></p>
<p>Quelle:  eigene Recherchen         (+) preistreibende Faktoren (-) preissenkende Faktoren</p>
<p><u>4- Wochen-Prognose:</u></p>
<p>Der beginnende Winter mit zunehmend kälteren Temperaturen dürfte die Preise allmählich nach oben treiben. Das Niveau aus März 22 sollte dabei die untere Grenze sein. Prognose: 45 &#8211; 55 €/MWh.</p>
<p><u>2-Jahres-Prognose:</u></p>
<p>2023/24 ist der erste Winter, den die EU mit deutlich weniger russischem Gas (-75%) plant. Deutschland wird abhängiger vom weltweiten LNG-Preis, die Speicher reichen je nach Außentemperatur ca. 1,5 Monate. Produktionseinstellungen und -reduzierungen der Industrie von ca. 15% -20% tragen zur Versorgungssicherheit bei. Ab 2025 sollte sich der europäische Markt beruhigen. Höhepunkt des Zubaus an Verflüssigungskapazität in 2026, die Auslastung europäischer LNG-Terminals fällt dann unter 40%. Preisprognose 2024: 55-45 €/MWh; 2025: 50-40 €/MWh.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gasmarkt: EWI-Studie zu Gasmengen und -preisen bis 2030</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/gasmarkt-ewi-studie-zu-gasmengen-und-preisen-bis-2030/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 09:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=8290</guid>

					<description><![CDATA[Die Studie des EWI Köln zur Entwicklung der Handelsflüsse und der Großhandelspreise bis 2030 kommt zu folgenden Ergebnissen: Mehrmengen aus Norwegen, Katar, Kanada u.a. Ländern „nur begrenzt“ verfügbar EU kann russisches Gas (Import 2021 ca. 45 %) durch US-Importe (bis 2030 40 %) ersetzen Je nach Nachfrage und Höhe der russischen Importe liegen die Preise [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie des EWI Köln zur Entwicklung der Handelsflüsse und der Großhandelspreise bis 2030 kommt zu folgenden Ergebnissen:</p>
<ul>
<li>Mehrmengen aus Norwegen, Katar, Kanada u.a. Ländern „nur begrenzt“ verfügbar</li>
<li>EU kann russisches Gas (Import 2021 ca. 45 %) durch US-Importe (bis 2030 40 %) ersetzen</li>
<li>Je nach Nachfrage und Höhe der russischen Importe liegen die Preise für
<ul>
<li>2026 bei 51- 93 €/MWh</li>
<li>2030 bei 23- 57 €/MWh</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Details: <a href="https://www.ewi.uni-koeln.de/cms/wp-content/uploads/2022/09/EWI_Endbericht_Zukunft_Gas_Globale_Gasmaerkte_2022-09-21.pdf" target="_blank" rel="nofollow noopener">https://www.ewi.uni-koeln.de/cms/wp-content/uploads/2022/09/EWI_Endbericht_Zukunft_Gas_Globale_Gasmaerkte_2022-09-21.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzentgelte Erdgas: Erhöhung 2022 um bis zu 18%</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/netzentgelte-erdgas-erhoehung-2022-um-bis-zu-18/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2022 07:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=7404</guid>

					<description><![CDATA[Auf der Netzebene 2 ist die Entwicklung der Entgelte 2022 sehr volatil. In fast allen Netzbereichen kommt es zu Erhöhungen. Deutliche Steigerungen kommen auf Kunden in Wien, Oberösterreich und Niederösterreich zu. Im österreichischen Durchschnitt liegt die Erhöhung für einen Industriekunden mit 90 GWh/a bei ca. 18 % im Vergleich zu 2021. Dadurch werden die starken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Netzebene 2 ist die Entwicklung der Entgelte 2022 sehr volatil. In fast allen Netzbereichen kommt es zu Erhöhungen. Deutliche Steigerungen kommen auf Kunden in Wien, Oberösterreich und Niederösterreich zu. Im österreichischen Durchschnitt liegt die Erhöhung für einen Industriekunden mit 90 GWh/a bei ca. 18 % im Vergleich zu 2021. Dadurch werden die starken Senkungen der vergangenen Jahre kompensiert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzentgelte Erdgas: 2022 Anstieg um 1,5 %</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/netzentgelte-erdgas-2022-anstieg-um-15/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 10:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=7096</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Gasnetzentgelte für Industriekunden im Segment 2-75 GWh/a steigen 2022 im bundesweiten Durchschnitt um 1,5 Prozent auf ein neues Allzeithoch. Allerdings gibt es regional deutliche Unterschiede. Eine Senkung der Entgelte findet in keinem Netz statt, den stärksten Anstieg gibt es bei der SWB Bremen mit 8 %.</p></div>
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			</div></p>
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