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	<title>Wasserstoff | Elbe Energie</title>
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	<title>Wasserstoff | Elbe Energie</title>
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	<item>
		<title>Update: Grüner Wasserstoff</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/update-gruener-wasserstoff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henning von der Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 10:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dekarbonisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Wasserstoff und Energieversorgung: Herausforderungen und Chancen für die Versorgungssicherheit</strong></p>
<p>Grüner Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Energiezukunft. Er könnte den CO₂-Ausstoß drastisch senken und die Energieversorgung langfristig sichern. Doch der Weg dahin ist voller Herausforderungen, wie aktuelle Studien und Entwicklungen zeigen.</p>
<p><strong>Die Vision des Grünen Wasserstoffs bis 2030</strong></p>
<p>Grüner Wasserstoff – aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne hergestellt – soll bis 2030 eine tragende Rolle in der Energieversorgung übernehmen. Eine Studie des Deutschen Bundestags in Zusammenarbeit mit Greenpeace (April 2020) zeigte die potenziellen Kosten von grünem Wasserstoff, die bei 90-150 Euro pro Megawattstunde (€/MWh) liegen könnten. Die <a href="https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2023/fraunhofer_ise_studie_woher_deutschlands_importe_fuer_wasserstoff_und_power-to-x-produkte_kommen_koennten.html" target="_blank" rel="noopener">Fraunhofer</a>-Gesellschaft untersuchte im September 2023 die besten Produktionsbedingungen weltweit. Brasilien, Australien und Kolumbien könnten Wasserstoff für rund 100 €/MWh produzieren, doch die Bereitstellung in Deutschland würde die Kosten deutlich erhöhen – auf 171 €/MWh bei Transport per Schiff und auf 137 €/MWh bei einer Pipeline aus Nordafrika und Südeuropa.</p>
<p><strong>Grüner Wasserstoff: Kosten und Wirtschaftlichkeit bleiben ein Hindernis</strong></p>
<p>Die hohen Bereitstellungskosten stellen eine zentrale Hürde für die Markteinführung dar. Eine Studie von <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/bcg-studie-gruener-wasserstoff-ist-deutlich-teurer-als-gedacht/29443386.html" target="_blank" rel="noopener">Boston Consulting</a> im Oktober 2023 bestätigte, dass die Kosten für grünen Wasserstoff je nach Bedingungen sogar bei 150-240 €/MWh liegen könnten. Diese Preisstruktur macht den Wasserstoff aktuell für viele Anwendungen unattraktiv, insbesondere im Vergleich zu fossilen Brennstoffen. Als Reaktion darauf hat beispielsweise die <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Gruener-Wasserstoff-Raffinerie-Heide-bricht-Vorreiter-Projekt-ab,wasserstoff480.html" target="_blank" rel="noopener">Raffinerie Heide</a> im November 2023 ihr grünes Wasserstoffprojekt eingestellt.</p>
<p><strong>Rückschläge bei Wasserstoffprojekten in Europa</strong></p>
<p>Die letzten Jahre waren von einem Auf und Ab geprägt. Zahlreiche Projekte wurden gestartet, aber auch wieder eingestellt. So beendete Norwegen im September 2024 die Pläne für eine Wasserstoffpipeline nach Deutschland, und <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-09-24/shell-follows-equinor-in-shelving-norway-blue-hydrogen-project" target="_blank" rel="noopener">Shell</a> stoppte kurz darauf das Nyhamna-Projekt in Norwegen. Auch Dänemarks <a href="https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/daenemark-setzt-wasserstoff-pipeline-nach-deutschland-aus-aufwendiger-als-gedacht-li.2261519" target="_blank" rel="noopener">Pipeline-Projekt</a> nach Deutschland verzögert sich um mehrere Jahre. In Schweden stellte <a href="https://montelnews.com/news/6c26d17a-acfc-46fc-bb55-45bf0dbaeb59/uniper-halts-200-mw-swedish-hydrogen-project" target="_blank" rel="noopener">Uniper</a> im Oktober 2024 ein 200-MW-Wasserstoffprojekt ein. Die Herausforderungen und Verzögerungen zeigen, wie schwierig der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur in Europa ist.</p>
<p><strong>Deutsche Pläne: Wasserstoffkernnetz bis 2032</strong></p>
<p>In Deutschland geht die Planung dennoch weiter. Im Oktober 2024 wurde der Bau eines Wasserstoffkernnetzes bis 2032 genehmigt. Der deutsche Ferngasnetzbetreiber plant Investitionen im niedrigen Milliardenbereich. Die Gesamtkosten könnten über zehn Jahre jedoch im dreistelligen Milliardenbereich liegen. Diese Infrastruktur soll vor allem Raffinerien zugutekommen, die durch den Wasserstoffeinsatz höhere Emissionsminderungen erzielen könnten, da sie von der sogenannten „doppelten Quote“ profitieren.</p>
<p><strong>Technische Herausforderungen und der Faktor Zeit</strong></p>
<p>Doch die Einführung von Wasserstoff birgt auch technische Herausforderungen. Ein deutsches Energieunternehmen warnte, dass H2-ready Gaskraftwerke frühestens in 10-15 Jahren einsatzbereit sein könnten. Zudem bestehen ungelöste technische Probleme beim Übergang von Erdgas (CH4) auf Wasserstoff (H2). Skeptiker bezeichnen den Plan der Bundesregierung, auf Wasserstoff als Energieträger der Zukunft zu setzen, als riskant.</p>
<p><strong>Versorgungssicherheit durch Wasserstoff?</strong></p>
<p>Angesichts der geopolitischen Abhängigkeiten und der Komplexität der Wasserstoffproduktion stellt sich die Frage, ob Wasserstoff die Versorgungssicherheit langfristig stärken kann. <a href="https://www.br.de/nachrichten/meldung/habeck-will-gruenen-wasserstoff-in-grossen-mengen-aus-indien-importieren,3006ca526" target="_blank" rel="noopener">Deutschland erwägt derzeit den Import von Wasserstoff aus Indien</a>, um Versorgungslücken zu schließen. Diese Strategie könnte helfen, die Energiewende zu beschleunigen, macht das Land aber auch von neuen Lieferländern abhängig.</p></div>
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				<a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/691748/01a954b2b2d7c70259b19662ae37a575/WD-5-029-20-pdf-data.pdf" target="_blank" rel="noopener"><span class="et_pb_image_wrap "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1746" height="1727" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/11/wasserstoff1.png" alt="grüner Wasserstoff" title="grüner Wasserstoff" class="wp-image-10491" /></span></a>
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				<a href="https://www.elbe-energie.de/blauer-wasserstoff-shell-und-equinor-stoppen-projekte-in-norwegen/" target="_blank"><span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="2030" height="1109" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/11/wasserstoff2.png" alt="Wasserstoff 2024" title="Wasserstoff 2024" class="wp-image-10492" /></span></a>
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" title="Genehmigung Wasserstoffkernnetz 2032" class="wp-image-10493" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein schwieriger, aber notwendiger Weg</p>
<p>Der Weg zu einer wasserstoffbasierten Energieversorgung ist lang und voller Herausforderungen – von hohen Kosten über technische Hürden bis hin zur Abhängigkeit von Importen. Dennoch bleibt Wasserstoff ein wichtiger Baustein für die Energiezukunft. Wenn die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, könnte grüner Wasserstoff langfristig zur Versorgungssicherheit beitragen und einen erheblichen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten.</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kosten von Direct Air Capture sinken</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/co2-kosten-von-direct-air-capture-sinken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 12:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dekarbonisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit „Direct Air Capture“ (DAC) wird CO2 direkt aus der Luft gefiltert, gespeichert und kann zu klimafreundlichem Wasserstoff umgeformt werden. Das deutsche Start-up Greenlyte liegt mit einer Demonstrationsanlage aktuell bei Kosten von 500 €/t und plant bis 2035 Kosten von 150 €/t und bis 2050 Kosten von 80 €/t. Marktführer Climeworks will die Kosten in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="font-weight: 400;">Mit „Direct Air Capture“ (DAC) wird CO2 direkt aus der Luft gefiltert, gespeichert und kann zu klimafreundlichem Wasserstoff umgeformt werden.</h4>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.handelsblatt.com/meinung/morningbriefing/morning-briefing-wie-der-misserfolg-von-investorenikone-cathie-wood-die-aelteste-boersenregel-der-welt-bestaetigt/100021093.html" target="_blank" rel="noopener">Das deutsche Start-up Greenlyte </a>liegt mit einer Demonstrationsanlage aktuell bei Kosten von 500 €/t und plant bis 2035 Kosten von 150 €/t und bis 2050 Kosten von 80 €/t. Marktführer <a href="https://climeworks.com/" target="_blank" rel="noopener">Climeworks</a> will die Kosten in den nächsten zehn Jahren auf 138 €/t reduzieren.</p>
<p class="p1">Weitere Artikel zu den Themen: <strong><a href="https://www.elbe-energie.de/category/dekarbonisierung/">Dekarbonisierung</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energienetze: Netzbetreiberabfrage für Strom, Gas und Wasserstoff bis 22.03.24</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/energienetze-netzbetreiberabfrage-fuer-strom-gas-und-wasserstoff-bis-22-03-24/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 09:48:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB/Strom) und Fernleitungsnetzbetreiber (FNB/Gas) haben eine Marktabfrage für die Netzentwicklungspläne (NEP) Strom, Gas und Wasserstoff gestartet, um Informationen zur zukünftigen Wasserstofferzeugung (einschließlich Power-to-Gas-Anlagen), -speicherung und -verwendung sowie zum Stromverbrauch von Großverbrauchern (einschließlich Großbatteriespeichern) (VNB) zu erfassen. Marktteilnehmer sind aufgerufen, bis zum 22. März 2024 ihre Bedarfe zu melden. Link: https://infrastrukturbedarf-abfrage-nep.de/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB/Strom) und Fernleitungsnetzbetreiber (FNB/Gas) haben eine Marktabfrage für die Netzentwicklungspläne (NEP) Strom, Gas und Wasserstoff gestartet, um Informationen zur zukünftigen Wasserstofferzeugung (einschließlich Power-to-Gas-Anlagen), -speicherung und -verwendung sowie zum Stromverbrauch von Großverbrauchern (einschließlich Großbatteriespeichern) (VNB) zu erfassen.</p>
<p>Marktteilnehmer sind aufgerufen, <strong><u>bis zum 22. März 2024 ihre Bedarfe zu melden</u></strong>.</p>
<p>Link: <a href="https://infrastrukturbedarf-abfrage-nep.de/" target="_blank" rel="noopener">https://infrastrukturbedarf-abfrage-nep.de/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grüner Wasserstoff: Kosten 2030 zwischen 150 -240 €/MWh</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/gruener-wasserstoff-kosten-2030-zwischen-150-240-e-mwh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 11:05:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dekarbonisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[Laut Berechnung der Boston-Consulting Group (BCG) werden die Kosten für grünen Wasserstoff 2030 zwischen 150 -240 €/MWh liegen. Gründe sind gestiegene Kosten und Zinsen, hohe Strompreise und eine „langsamere Lernkurve“ bei Elektrolyseuren. Bisher lagen die Prognosen bei ca. 120 €/MWh: Quelle: Dt. Bundestag, Greenpeace, Stand: April 2020 untere rote Line: mittlerer Erdgaspreis für deutsche Industrie 1970 bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Berechnung der Boston-Consulting Group (BCG) werden die Kosten für grünen Wasserstoff 2030 zwischen 150 -240 €/MWh liegen. Gründe sind gestiegene Kosten und Zinsen, hohe Strompreise und eine „langsamere Lernkurve“ bei Elektrolyseuren. Bisher lagen die Prognosen bei ca. 120 €/MWh:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-9023 alignnone" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2023/11/wassserstoff2-1.png" alt="" width="611" height="465" /></p>
<p>Quelle: <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/691748/01a954b2b2d7c70259b19662ae37a575/WD-5-029-20-pdf-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Dt. Bundestag</a>, Greenpeace, Stand: April 2020</p>
<p><span style="color: #ff0000;">untere rote Line:</span> mittlerer Erdgaspreis für deutsche Industrie 1970 bis Mitte 2021 (ca. 20 €/MWh gem. <a href="https://www.gasauskunft.de/media/heidjann/images/2571-big.jpg" target="_blank" rel="noopener">Energieagentur NRW, </a><a href="https://www.gasauskunft.de/media/heidjann/images/2571-big.jpg" target="_blank" rel="noopener">BMWi</a>, <a href="https://www.bdew.de/media/original_images/2023/04/25/230420_bdew-gaspreisanalyse_april-2023_20042023.pdf" target="_blank" rel="noopener">BDEW</a></p>
<p><span style="color: #ff0000;">obere rote Line:</span> BCG-Kostenschätzung 150-240 €/MWh, Stand: Oktober 2023</p>
<ul>
<li>Einschätzung Elbe Energie:</li>
</ul>
<p>Deutschland möchte bis 2030 Produktionskapazitäten von 10 GW für grünen Wasserstoff errichten. Bei ca. 4.000 Vollbenutzungsstunden könnten damit 40 TWh/a (ca. 5 % des deutschen Erdgasbedarfs 2022) produziert werden. Bei vielen angekündigten Projekten stehen zudem Investitionsentscheidungen noch aus. Bei ca. 60 % höheren Kosten werden diese nicht ohne erhebliche Subventionen gebaut werden.</p>
<p>So wie der geplante <a href="https://www.elbe-energie.de/energiemarkt-ticker-juliaugust-2023/" target="_blank" rel="noopener">Import von 1 Mio. t grünem Ammoniak pro Jahr aus Kanada</a> nur mit Steuermilliarden möglich ist. Der nordamerikanische Wasserstoff-Pionier Paul Martin dazu: Er halte es für „Bullshit“, Wasserstoff unter großem Energieeinsatz zu gewinnen, in Ammoniak umzuwandeln, dann über den Atlantik zu schiffen, dort unter erneutem Energieaufwand in Wasserstoff rückzuverwandeln und schließlich zu verbrennen. „Von zehn Kilowattstunden, die man einkauft, bleiben am Ende zwei übrig.“</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Grüner Wasserstoff wird mindestens bis 2030 auf Grund geringer Verfügbarkeit und hoher Preise eine Nischenanwendung bleiben. Auch die geplanten Wasserstoffpipelines (H2Med, <a href="https://www.elbe-energie.de/energiemarkt-ticker-september-2023/" target="_blank" rel="noopener">Adriatic-Pipeline</a> etc.) werden daran wenig ändern. Ob nach 2030 die „Lernkurve“ bei der Effizienz von Elektrolyseuren steigt, darf bezweifelt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grüner Wasserstoff: Studie sieht Kosten 2030 bei mind. 120 €/MWh</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/gruener-wasserstoff-studie-sieht-kosten-2030-bei-mind-120-e-mwh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 14:24:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dekarbonisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Lesen hier das: <a href="https://www.elbe-energie.de/update-gruener-wasserstoff/">Update vom 19.11.2024 aus unserem Energieblog</a></p>
<p>Aurora Energy prognostiziert für 2030 folgende Kosten für grünen Wasserstoff:</p>
<p>Deutschland:     3,9 &#8211; 5,0 €/kg (ca. 12 bis 15 Ct/kWh)</p>
<p>Spanien:             3,1 €/kg (Produktion) + 1,2 bis 1,4 €/kg (Transport) = 4,3 bis 4,6 €/kg</p>
<p>Marokko:            3,2 €/kg (Produktion) + 1,4 €/kg (Transport) = 4,6 €/kg</p>
<p>Australien:         3,1 €/kg (Produktion)</p>
<p>Chile:                    3,1 €/kg (Produktion)</p>
<p>VAE:                     3,6 €/kg (Produktion)</p>
<p>Der Import von flüssigem Wasserstoff oder Ammoniak aus Marokko per Schiff ist wirtschaftlich. Eine Pipeline von Marokko nach Deutschland würde die Transportkosten um ca. 20 % (0,3 €/kg) senken. Eine Pipeline von Spanien nach Deutschland (z. B. H2Med) würde die Transportkosten ebenfalls signifikant senken.</p>
<p>Importe aus Australien oder Chile sind wegen hoher Transportkosten nur in Form von Ammoniak und aus den VAE in keinem Szenario wirtschaftlich.</p>
<p>Details: <a href="https://auroraer.com/media/renewable-hydrogen-imports-could-compete-with-eu-production-by-2030/" target="_blank" rel="noopener">https://auroraer.com/media/renewable-hydrogen-imports-could-compete-with-eu-production-by-2030/</a></p>
<ul>
<li>Einschätzung ELBE ENERGIE:</li>
</ul>
<p>Im besten Fall liegen deutsche Produktionskosten oder Pipelineimporte aus Spanien/Marokko bei 120 €/MWh. Die Bundestag-Greenpeace-Studie aus Apr20 kommt zu ähnlichen Ergebnissen:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-8764 alignnone" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2023/02/Produktion-von-Wasserstoff_Bild-Nr.1.jpg" alt="" width="1071" height="670" /></p>
<p>Der deutsche Industriepreis für Erdgas lag von Jan70 bis Aug21 im Mittel bei 20 €/MWh:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-8765 alignnone" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2023/02/Gaspreise-in-Deutschland_Bild-Nr.2.jpg" alt="" width="1042" height="734" /></p>
<p>Quelle: BMWi</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-8766 size-full" title="Grüner Wasserstoff" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2023/02/EEX-Terminmarkt-Bild-Nr.3.jpg" alt="Grüner Wasserstoff" width="1070" height="541" /></p>
<p>EEX-Terminmarkt, Quelle: <a href="https://www.bdew.de/media/documents/220124_BDEW-Gaspreisanalyse_Januar_2022_24.01.2022_final_YTK8Nlb.pdf" target="_blank" rel="noopener">BDEW</a><br />Bei einem angenommenen CO2-Preis von 125 €/t (ca. 23 €/MWh), liegt Erdgas inkl. CO2-Zertifikat bei 43 €/MWh. Der Erdgas-Großhandelspreis in den USA liegt bei 10 €/MWh:</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-8767 size-full" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2023/02/Referentpreise-Bild-Nr.4.jpg" alt="Grüner Wasserstoff" width="1050" height="748" /></p>
<p>Referenzpreise Handelspunkte in €/MWh, Quelle: <a href="https://www.vci.de/die-branche/zahlen-berichte/vci-statistik-grafiken-energie-klima-rohstoffe-chemie.jsp" target="_blank" rel="noopener">VCI</a></p>
<p>D.h. der Preis von grünem Wasserstoff ist ungefähr dreimal so hoch wie von „CO2-zertifziertem“ Erdgas. Wird grüner Wasserstoff anschließend mit 60 % Wirkungsgrad verstromt, ergibt sich ein Strompreis von 200 €/MWh, der wegen der „Merit-Order“ den Großhandelspreis bestimmt.</p>
<p>Zudem müßten die Mengen vervielfacht werden: 2021 wurden in Deutschland ca. 500 GWh grüner H2 erzeugt (entspricht ca. 0,05 bcm Erdgas). Das EU-Ziel 2030 für Produktion und Import von grünem H2liegt bei 20 Mio.t/a (entspricht ca. 50 bcm/a Erdgas)</p></div>
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