Ein Datenfehler eines TenneT-Netzreglers an der deutsch-österreichischen Grenze hat am 10.01. gegen 21:00 Uhr zu falschen Werten für die Frequenzregelung geführt. Dadurch sank die Netzfrequenz im europäischen Verbundnetz von 50,0 auf 49,8 Hz. Fällt der Wert darunter, droht der Zusammenbruch des Netzes. Der französische Netzbetreiber RTW schaltete daraufhin 1.500 MW hauptsächlich bei Industriebetrieben ab, um das Netz zu stabilisieren. Laut Experten ist Europa „knapp an einer Katastrophe“ vorbeigeschrammt.