Die BDEW-Studie „Verfügbarkeit ausländischer Kraftwerkskapazitäten für die Versorgung in Deutschland“ stellt Fehler im Strategiepapier der Bundesregierung fest. Das BMWi unter Federführung von Ex-Staatssekretär und Grünenmitglied Baake war im „Grünbuch“ 2014 davon ausgegangen, dass im für Deutschland relevanten Marktgebiet Kraftwerksüberkapazitäten von 60 GW bestünden. „Die Zahl von 60 GW ist nicht korrekt“, so der BDEW. Die Überkapazitäten lagen bei 15-23 GW. Ende 2017 hatte das BMWi vermutet, in Deutschland können 7 GW Kohlekraft schon 2020 stillzulegt werden, da „europäische Überkapazitäten von 40 GW“ bestünden. Inzwischen distanziert sich das BMWi von dem Papier. Es gibt in ganz Europa zu wenig Kraftwerke mit „gesicherter Leistung“, die unabhängig von Wind und Sonne produzieren können. Bei bis zu zwei Wochen langen winterlichen „Dunkelflauten“, drohe laut BDEW in Europa Strom knapp zu werden.

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