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		<title>Netznutzungsentgelte 2025</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/netznutzungsentgelte-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henning von der Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:03:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasnetz]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>NNE Strom 2025 </h3></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="2030" height="868" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/11/NNE-Strom-2025.png" alt="NNE Strom 2025" title="NNE Strom 2025" class="wp-image-10501" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Neue Dynamische Tarife und Anpassungen für Verbraucher</strong></p>
<p>Ab 2025 gibt es spannende Neuerungen bei den Netznutzungsentgelten für Strom in Deutschland. Diese Entgelte, die von allen Stromkunden zur Finanzierung der Nutzung und Instandhaltung des Stromnetzes erhoben werden, werden durch ein neues System dynamischer Tarife ergänzt. Die Bundesregierung möchte durch diese Anpassungen nicht nur die Netzkosten gerechter verteilen, sondern auch Verbraucher motivieren, ihren Stromverbrauch gezielter zu steuern. Ein Überblick über die neuen Module und ihre Vorteile zeigt, wie sich die Anpassungen auswirken und welche Chancen sie für E-Mobilität und andere steuerbare Verbraucher wie Wärmepumpen bieten.</p>
<p><strong>Modul 1: Pauschale Reduzierung</strong></p>
<p>Das Modul 1 bietet eine pauschale Reduzierung der Netznutzungsentgelte zwischen 110 und 190 Euro pro Jahr, abhängig vom Netzbetreiber. Dieses Modul ist besonders attraktiv für E-Mobilitätsnutzer, die ihre Fahrzeuge regelmäßig laden und dabei variierende Netzentgelte nutzen möchten. Da das Angebot unabhängig von der Verbrauchsmenge ist, profitieren vor allem Haushalte, die ihre Stromkosten stabilisieren wollen, während sie gleichzeitig auf erneuerbare Energien setzen.</p>
<p><strong>Modul 2: Prozentuale Reduzierung</strong></p>
<p>Das Modul 2 bietet eine prozentuale Reduzierung von 60 Prozent auf die Netzentgelte und richtet sich an Verbraucher mit steuerbaren Geräten wie Wärmepumpen. Eine Voraussetzung für die Nutzung dieses Moduls ist ein separater Zählpunkt für die steuerbare Verbrauchseinrichtung, der eine gezielte Messung und Steuerung des Stromverbrauchs ermöglicht. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen, den Einsatz stromintensiver Geräte in Zeiten geringer Netzlast zu fördern und damit eine Entlastung des Stromnetzes zu erreichen.</p>
<p><strong>Modul 3: Dynamische Tarife</strong></p>
<p>Das neue Modul 3 stellt eine Zusatzoption zu Modul 1 dar und führt dynamische Tarife für verschiedene Tageszeiten ein. Hier können Verbraucher zwischen Hochlast-, Niedriglast- und Normaltarifen wählen. Die Tarife sind flexibel und richten sich nach der aktuellen Auslastung des Netzes. Während Niedriglasttarife nur 10 bis 40 Prozent des Normaltarifs betragen, fallen bei Hochlasttarifen höhere Kosten an. So können Verbraucher Kosten sparen, indem sie ihren Stromverbrauch in Zeiten verlagern, in denen das Netz weniger stark ausgelastet ist – zum Beispiel nachts oder tagsüber bei hoher Erzeugung aus erneuerbaren Energien. Besonders Besitzer von Elektroautos und Wärmepumpen können so gezielt auf niedrigere Tarife setzen und ihre Energiekosten weiter senken.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Quelle: <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Aktuelles_enwg/14a/start.html" target="_blank" rel="noopener">Bundenetzagentur</a></p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="300" height="43" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/10/einschaetzungEE-300x43.png" alt="Einschätzung Elbe Energie" title="Einschätzung Elbe Energie" class="wp-image-10335" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Transparenz und Planungssicherheit</p>
<p>Die neuen Module bieten nicht nur finanzielle Vorteile, sondern fördern auch eine flexible und nachhaltige Nutzung von Strom. Die Abrechnung erfolgt transparent über bestehende Stromlieferverträge, und Verbraucher können Module frei wählen. Für Bestandskunden bleibt außerdem eine Übergangsregelung bestehen, die es ihnen erlaubt, die bisherigen Reduzierungen beizubehalten.</p>
<p>Mit den dynamischen Tarifen und gezielten Anreizen zur Steuerung des Stromverbrauchs zeigt sich das Modell 2025 als ein Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung – ein System, das sowohl die Netzstabilität fördert als auch Verbrauchern hilft, Kosten zu sparen.</p></div>
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		<item>
		<title>Rechenzentren: Treibt der hohe Strombedarf langfristig die Strompreise in die Höhe?</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/rechenzentren-tickende-zeitbomben-fuer-das-stromnetz-ein-internationaler-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henning von der Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 11:02:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die aktuellen Schlagzeilen über die US-Techkonzerne und deren Nutzung von Atomenergie in den USA sind bemerkenswert. Google und Amazon wollen mit kleinen modularen Reaktoren (SMR) den absehbar ansteigenden Strombedarf decken. Microsoft plant seine Versorgung mit dem damals wegen einer Teil-Kernschmelze „legendären“ Thee Mile Island Kraftwerk (Harrisburg), das in 2019 bereits stillgelegt wurde.</p>
<p>Bei genauerem Blick auf die Situation ist vor allem interessant, dass die Unternehmen sich zu diesem risikoreichen Schritt wegen der explodierenden Stromnachfrage der Rechenzentren entschlossen haben. Der KI-Boom treibt die Nachfrage nach Strom – insbesondere bei den Techkonzernen nach CO2-freiem Strom – massiv an. Laut Wirtschaftswoche („Darum investieren US-Techkonzern jetzt massiv in Atomkraft, 17.10.2024“ <a href="https://www.wiwo.de/my/technologie/umwelt/mini-akw-im-trend-darum-investieren-us-techkonzerne-jetzt-massiv-in-atomkraft-/30040482.html" target="_blank" rel="noopener">Amazon, Microsoft, Google: Darum investieren die Konzerne in Atomkraft (wiwo.de)</a>), die sich auf die Internationale Energieagentur beruft, „könnte der Energieverbrauch von Rechenzentren in den USA bereits 2026 rund ein Drittel des gesamten Energiebedarfs der USA ausmachen“</p>
<p>In Deutschland machen aktuell Rechenzentren etwas 3,5 % des Stromverbrauchs aus, was somit in 2022 auf ca. 17,9 TWh Stromverbrauch kommt (Quelle: <a href="https://www.borderstep.de/wp-content/uploads/2023/08/Borderstep_Rechenzentren2022_final.pdf" target="_blank" rel="noopener">Rechenzentren 2022 (borderstep.de)</a>.</p></div>
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				<a href="https://www.borderstep.de/wp-content/uploads/2023/08/Borderstep_Rechenzentren2022_final.pdf" target="_blank" rel="noopener"><span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="430" height="358" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/10/Borderstep.png" alt="vgl. Rechenzentren 2022 (borderstep.de) " title="Borderstep" class="wp-image-10395" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: Borderstep (Abbildung 1: Energiebedarf der Server und Rechenzentren in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2022 (Quelle: Hintemann, Hinterholzer &amp; Seibel (2023))</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Momentan wird mit Steigerungsraten von ca. 6% gerechnet. Allerdings ist der Entwicklungsprozess der neuen Rechenzentren heftig und lokal auch unterschiedlich, so dass er schwer zu prognostizieren ist. Insbesondere im Frankfurter Raum gibt es aufgrund günstiger Internetstrukturknoten einen sprunghaften Zuwachs. Dort werden bereits 50% des Frankfurter Stroms für die Rechenzentren verwendet. (Quelle: <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/strom-verbrauch-ki-effizienz-umwelt-klima-100.html" target="_blank" rel="noopener">Experte: Stromverbrauch durch Künstliche Intelligenz wächst rasant | MDR.DE</a>)</p>
<p>Unter Annahme von sehr intensiven Ausbauszenarien ist bis 2030 mit einer knappen Verdoppelung der Verbrauchsmenge zu rechnen, so dass ein Niveau von 33 TWh vorstellbar wäre, (vgl. <a href="https://www.borderstep.de/wp-content/uploads/2023/08/Borderstep_Rechenzentren2022_final.pdf" target="_blank" rel="noopener">Rechenzentren 2022 (borderstep.de)</a> was nicht vergleichbar wäre mit dem extremen Nachfragezuwachs in den USA. Ein Anteil von 7% an der gesamten Stromnachfrage in Deutschland in 2030 wäre hoch geschätzt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Werden sich die zunehmenden Strommengen zum Betrieb von Rechenzentren langfristig auf die Strompreise auswirken? Ein Mehrbedarf von ca. 15 TWh/a bis 2030 dürfte noch im Rahmen der bereits geplanten Nachfragezuwächse für Deutschland insgesamt liegen. Die langfristigen Preise am Terminmarkt der deutschen Strombörse signalisieren bislang noch keine zukünftigen Preisanstiege. Die preistreibende Wirkung einer erhöhten Stromnachfrage durch Rechenzentren scheint sich also noch in Grenzen zu halten.</p>
<p>Allerdings ist die absehbare Nachfragezunahme insgesamt bereits herausfordernd. Nach Einschätzung des BMWK wird die Stromnachfrage bis 2030 auf ca. 750 TWh zunehmen, was im Vergleich zu 2021 einem Nachfrageplus von 190 TWh entspricht. (<a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/strommarkt-der-zukunft.html#:~:text=Aufgrund%20der%20zunehmenden%20Elektrifizierung%20in,2045%20wurde%20im%20Energiewirtschaftsgesetz%20verankert." target="_blank" rel="noopener">BMWK &#8211; Unser Strommarkt für die Energiewende</a>). Somit hätte der Rechenzentrumsausbau bereits 5% &#8211; 8% Anteil an diesem Nachfragezuwachs. Nur wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien, der Lastabdeckung im Winter und der Stromnetze mit dieser Entwicklung Schritt hält, kommt es nicht zu steigenden Preisen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="300" height="43" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/10/einschaetzungEE-300x43.png" alt="Einschätzung Elbe Energie" title="Einschätzung Elbe Energie" class="wp-image-10335" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Unsicherheiten für zukünftige Markteinschätzungen nehmen zu. Die verschiedenen langfristigen Wachstumstreiber, wie Rechenzentren insbesondere mit KI-Ausbau, E-Mobilität, Wärmepumpen, etc. bringen alle für sich schon eigene Planungsunsicherheit mit. Eine vorausschauende Energiebeschaffung für Unternehmen sollte diese Entwicklungen im Blick behalten, um von preistreibenden Verschiebungen zwischen Angebot und Nachfrage nicht überrascht zu werden. Mit einer guten Beschaffungsstrategie sollten Sie diesen Risiken rechtzeitig begegnen.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Weitere Artikel zu den Themen <a href="https://www.elbe-energie.de/category/energieeinkauf/"> Energieeinkauf &amp; Stromnetz</a></p>
<h5>Stromnetz entmystifiziert: Einfach und effizient Energie beziehen</h5>
<p>Sie haben Fragen zur Energiewende oder möchten Ihren Energieeinkauf optimieren? Unsere Experten helfen Ihnen gerne weiter! <a href="mailto:kontakt@elbe-energie.de">Kontaktieren Sie uns jetzt für eine kostenlose Beratung.</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Senkung der Stromnetzentgelte: Einige Regionen profitieren deutlich</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/senkung-der-stromnetzentgelte-einige-regionen-profitieren-deutlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henning von der Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 11:09:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><b>Senkung der Stromnetzentgelte: Umverteilung von „unfairen“ Netzkosten</b></h3>
<ul></ul></div>
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				<a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Aktuelles_enwg/VerteilungNetzkosten/start.html" target="_blank" rel="noopener"><span class="et_pb_image_wrap has-box-shadow-overlay"><div class="box-shadow-overlay"></div><img decoding="async" width="442" height="324" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/10/Bnetz-netzentgelte.png" alt="Bundesnetzagentur Netzentgelte" title="Bundesnetzagentur Netzentgelte" class="wp-image-10321" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><b>Worum geht es</b></h3>
<ul>
<li>Einige Regionen sind besonders durch hohe Ausbaukosten der Netze aufgrund der Energiewende belastet.</li>
<li>Bisher wurden diese Kosten in der Region auf die Stromverbraucher gewälzt.</li>
<li>Die Energiewende ist eine deutschlandweite Anstrengung. Eine faire Verteilung muss über ganz Deutschland erfolgen</li>
</ul>
<p><b>Lösung</b></p>
<ul>
<li>Wälzung der Mehrkosten über die §19StromNEV Umlage</li>
<li>Diese wird in 2025 deutlich ansteigen</li>
</ul></div>
			</div>
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				<a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Aktuelles_enwg/VerteilungNetzkosten/start.html#:~:text=Die%20Entlastung%20betr%C3%A4gt%20bezogen%20auf,)%2C%20Bayern%20(345%20Mio." target="_blank" rel="noopener"><span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="565" height="381" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/10/Bnetz-netzentgelte3.png" alt="" title="Bnetz netzentgelte3" class="wp-image-10323" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><b>Senkung der Stromnetzentgelte: </b></h4>
<h4><b>Vergleichsrechnung Schleswig-Holstein Netz (vorläufige Netzentgelte)</b></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_14">
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="506" height="460" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/10/Bnetz-netzentgelte4-1.png" alt="Netzentgelte SH 2025" title="Netzentgelte SH 2025" class="wp-image-10327" /></span>
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			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offshore-Wind: Investitionsrisiken durch Verschattung und steigende Kosten</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/soffshore-wind-investitionsrisiken-durch-verschattung-und-steigende-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henning von der Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 13:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Einspeisevergütung]]></category>
		<category><![CDATA[Strommarkt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=10215</guid>

					<description><![CDATA[Auf Grund des massiven Zubaus von Windparks in der Nordsee ist mit zunehmenden Verschattungseffekten zu rechnen. Dadurch sinken die Vollbenutzungsstunden von 4.000 p.a. (Annahme Bundeswirtschaftsministerium) auf nur 3.500 p.a. (tatsächlich in der Praxis erreicht). Hinzu kommt der Trend, bei Ausschreibungen auf die garantierte Einspeisevergütung zu verzichten und die Flächen per Höchstgebot zu versteigern. So zahlten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="274" height="277" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/08/OffshorWIindKI.png" alt="Quelle: mit Hilfe von KI
Offshore Wind" class="wp-image-10235" style="width:410px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Elbe Energie mit Hilfe von KI
Offshore Wind</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Auf Grund des massiven Zubaus von Windparks in der Nordsee ist mit zunehmenden Verschattungseffekten zu rechnen. Dadurch sinken die Vollbenutzungsstunden von 4.000 p.a. (Annahme Bundeswirtschaftsministerium) auf nur 3.500 p.a. (tatsächlich in der Praxis erreicht).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt der Trend, bei Ausschreibungen auf die garantierte Einspeisevergütung zu verzichten und die Flächen per Höchstgebot zu versteigern. So zahlten BP und Total 2023 für den Bau von 7 GW Offshore-Windparks 12,6 Mrd. €, die einem Aufschlag von ca. 27 €/MWh auf die Stromgestehungskosten entsprechen. Mitte 2024 haben Total und EnBW für den Bau von 2,5 GW Offshore-Windparks 3,02 Mrd. € gezahlt, (Aufschlag ca. 18 €/MWh).</p>
</div>
</div>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-3e7fe073206529a93d94a4114c3e6a84 wp-block-paragraph" style="color:#018716"><strong>Einschätzung Elbe Energie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">2023 lagen die Stromgestehungskosten zwischen 60-100 €/MWh und sollten bis 2030 laut „Fraunhofer ISE Studie 2023“, „WindEurope Bericht 2023“ und „Prognos Studie 2023“ auf 45-70 €/MWh sinken.<br>Da Verschattung in diesen Studien nicht berücksichtigt wird, da „Offshore-Windparks oft weit genug voneinander entfernt sind“ und die Lizenzkosten auf den Strompreis umgelegt werden, rechnen wir 2030 mit Kosten von 85-110 €/MWh.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-post-author"><div class="wp-block-post-author__avatar"></div><div class="wp-block-post-author__content"><p class="wp-block-post-author__name">Henning von der Hagen</p></div></div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Weitere Themen auf unserem <a href="https://www.elbe-energie.de/energieblog/"><strong>Energieblog</strong></a></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energiewende: Kosten bis 2035 mehr als 2.000 Mrd. €</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/energiewende-kosten-bis-2035-mehr-als-2-000-mrd-e/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henning von der Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 12:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesnetzagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Energiebeschaffung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=10189</guid>

					<description><![CDATA[Einschätzung Elbe Energie: Der Status der Energiewende läßt sich anhand folgender Kriterien beurteilen: Zu den Kosten: Weitere Themen auf unserem Energieblog]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="563" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/09/Kosten-bis-2035-1024x563.png" alt="" class="wp-image-10190"/></figure>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a id="_msocom_1"></a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="908" height="622" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/09/EntwicklungTHG.png" alt="Quelle: Fortschrittsmonitor Energiewende 2024 von BDEW und EY" class="wp-image-10191"/><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.bdew.de/media/original_images/2024/04/24/fortschrittsmonitor_2024_zCu1QX7.pdf" target="_blank" rel="noopener">Fortschrittsmonitor Energiewende 2024 von BDEW und EY</a></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="450" height="83" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/09/EntwicklungTHGEE.png" alt="Quelle: Elbe Energie" class="wp-image-10192" style="width:626px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Elbe Energie
THG Menge Kosten</figcaption></figure>



<div style="height:22px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-892a4a0617c4cb1a9291a82d8d933c7a wp-block-paragraph" style="color:#018716"><strong>Einschätzung Elbe Energie:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Status der Energiewende läßt sich anhand folgender Kriterien beurteilen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Strompreis</strong><br>Die deutschen Strompreise sind nach wie sehr hoch, vor allem gegenüber den wichtigsten Wettberbern:</li>
</ol>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="606" height="372" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/09/Strompreis-Industrie.png" alt="Quelle: Elbe Energie" class="wp-image-10193" style="width:820px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Elbe Energie
Strompreis für die Industrie</figcaption></figure>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li><strong>CO2-Minderung</strong><br>Im Energiesektor wurde die C02-Minderung durch den sinkenden ETS-Deckel erreicht. Durch Erneuerbare verdrängter fossiler Strom wird nicht mehr erzeugt, die C02-Emssionsrechte des Kraftwerks werden verkauft und die Emission entsteht woanders.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Kosten:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="1042" height="198" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/09/Kosten_WP.png" alt="Quelle: Elbe Energie
" class="wp-image-10204" style="width:512px;height:auto"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="454" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/09/Modell-des-DIW-1024x454.png" alt="Quelle: Statista 2019" class="wp-image-10205" style="width:751px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Statista 2019</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:30%"></div>
</div>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>Versorgungssicherheit</strong><br>Der Bundesrechnungshof (oberste Finanzbehörde, entspricht Bundesministerium) kommt in seinem <a href="https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Downloads/DE/Berichte/2024/energiewende-volltext.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener">Bericht zur Umsetzung der Energiewende vom 07.03.24 </a>zu folgender Einschätzung: „Der Bundesrechnungshof sieht das Ziel einer sicheren Versorgung mit Elektrizität nicht als gewährleistet an.“</li>
</ol>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-post-author"><div class="wp-block-post-author__content"><p class="wp-block-post-author__name">Henning von der Hagen</p></div></div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Weitere Themen auf unserem <a href="https://www.elbe-energie.de/energieblog/"><strong>Energieblog</strong></a></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stromnetz: Neue Sonderentgelte ab 2026 geplant</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/stromnetz-neue-sonderentgelte-ab-2026-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henning von der Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 11:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Strompreise]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=10183</guid>

					<description><![CDATA[Die Stromerzeugung durch Wind und Sonne führt bei weiterem Ausbau zu immer größeren Schwankungen der Stromproduktion. Die BNetzA plant daher ab 2026 neue Sondernetzentgelte1 , um flexibles Abnahmeverhalten zu fördern. Diese sollen sich an Laständerungen bei hohen oder niedrigen Börsenpreisen orientieren. Auch sollen Laststeuerung durch die ÜNB und netzdienliches Verhalten ähnlich der Atypik, vergütet werden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Stromerzeugung durch Wind und Sonne führt bei weiterem Ausbau zu immer größeren Schwankungen der Stromproduktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BNetzA plant daher ab 2026 neue Sondernetzentgelte<sup data-fn="98de9a4d-3aad-46ea-8626-25bd6873219a" class="fn"><a id="98de9a4d-3aad-46ea-8626-25bd6873219a-link" href="#98de9a4d-3aad-46ea-8626-25bd6873219a">1</a></sup> , um flexibles Abnahmeverhalten zu fördern. Diese sollen sich an Laständerungen bei hohen oder niedrigen Börsenpreisen orientieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch sollen Laststeuerung durch die ÜNB und netzdienliches Verhalten ähnlich der Atypik, vergütet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einschätzung Elbe Energie:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">ca. 400 Unternehmen u.a. aus den Branchen Chemie, Metall, Glas, Automobil, Rechenzentren verringern mittels intensiver Netznutzung ihre Entgelte um ca. 35 €/MWh.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Unternehmen, die 24/7 produzieren, können prozeßtechnisch schlecht flexibilisieren und halten nur so die Stückkosten international wettbewerbsfähig. Zudem sind die deutschen Strompreise dreimal höher als in den USA und China.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wegfall der intensiven Netznutzung wird daher die Deindustrialisierung weiter beschleunigen. Der Stromverbrauch der Industrie wird signifikant sinken und dadurch die Kosten für die restlichen Verbraucher steigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a id="_msocom_1"></a></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-post-author"><div class="wp-block-post-author__content"><p class="wp-block-post-author__name">Henning von der Hagen</p></div></div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Weitere Themen auf unserem <a href="https://www.elbe-energie.de/energieblog/">Energieblog</a></p>
</div>
</div>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="98de9a4d-3aad-46ea-8626-25bd6873219a">gem. § 19 Abs. 2 StromNEV Satz 1 (atypische Netznutzung) und Satz 2 &#8211; 4 (intensive Netznutzung)) <a href="#98de9a4d-3aad-46ea-8626-25bd6873219a-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren">↩︎</a></li></ol>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundesrechnungshof sieht steigende Strompreise bei sinkender Versorgungssicherheit</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/energiewende-bundesrechnungshof-sieht-steigende-strompreise-bei-sinkender-versorgungssicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 12:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>
		<category><![CDATA[BMWK]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrechnungshof]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewirtschaftsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Strompreise]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=9356</guid>

					<description><![CDATA[Der Bundesrechnungshof (oberste Finanzbehörde, entspricht Bundesministerium) kommt in seinem Bericht zur Umsetzung der Energiewende vom 07.03.24 zu folgender Einschätzung: Versorgungssicherheit „Der Bundesrechnungshof sieht das Ziel einer sicheren Versorgung mit Elektrizität nicht als gewährleistet an.“ (Seite 27) Strompreise Das Wirtschaftsministerium berücksichtige nicht die Investitionskosten bei den Stromkosten aus erneuerbaren Energien. „Die Bundesregierung muß die Systemkosten der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Der Bundesrechnungshof (oberste Finanzbehörde, entspricht Bundesministerium) kommt in seinem <a href="https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Downloads/DE/Berichte/2024/energiewende-volltext.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener">Bericht zur Umsetzung der Energiewende </a>vom 07.03.24 zu folgender Einschätzung:</h4>
<ul>
<li><strong>Versorgungssicherheit<br />
</strong>„Der Bundesrechnungshof sieht das Ziel einer sicheren Versorgung mit Elektrizität nicht als gewährleistet an.“ (Seite 27)</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Strompreise<br />
</strong>Das<a href="https://www.berliner-zeitung.de/news/stromversorgung-in-deutschland-gefaehrdet-rechnungshof-ruegt-ampel-regierung-li.2194527" target="_blank" rel="noopener"> Wirtschaftsministerium </a>berücksichtige nicht die Investitionskosten bei den Stromkosten aus erneuerbaren Energien. „Die Bundesregierung muß die Systemkosten der Energiewende klar benennen. Darüber hinaus sollte sie endlich bestimmen, was sie unter einer bezahlbaren Stromversorgung versteht.“</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">„Der Hinweis des BMWK, dass die Verteilung der Systemkosten auf einen größeren Stromverbrauch kostendämpfend wirken kann, ist zwar grundsätzlich richtig. Dafür müsste der Stromverbrauch aber schneller und stärker steigen als die Systemkosten.“…„Die Kosten des Stromsystems werden erheblich steigen. Die steigenden Kosten trägt der Endverbraucher über die Strompreise oder – bei Übernahme von Kosten aus Haushaltsmitteln – als Steuerzahler. Die aktuelle und voraussichtliche Entwicklung der Strompreise birgt ein erhebliches Risiko für den Wirtschaftsstandort Deutschland…“ (Seite 44)</p>
<ul>
<li><strong>Umweltverträglichkeit<br />
</strong>„Der Bundesrechnungshof sieht das Ziel einer umweltverträglichen Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität nach § 1 EnWG gefährdet.“ (Seite 54)</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Fazit:<br />
</strong>Laut Energiewirtschaftsgesetz muss die Versorgung sicher, bezahlbar und umweltverträglich sein. ABER: „Die sichere Versorgung ist gefährdet, der Strom teuer, während die Bundesregierung die Auswirkungen der Energiewende auf Landschaft, Natur und Umwelt nicht umfassend bewerten kann.“…„Die Bundesregierung muss umgehend reagieren, andernfalls droht die Energiewende zu scheitern“. (Seite 6)</p>
<h5>Weitere Artikel zu den Themen: <strong><a href="https://www.elbe-energie.de/category/stromnetz/">Stromnetz</a></strong></h5>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Elektromobilitätsziele unrealistisch</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/strommarkt-elektromobilitaetsziele-unrealistisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 12:38:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=9359</guid>

					<description><![CDATA[Deutschland sollte sich bis 2030 mit mindestens 15 Mio. vollelektrischen PKW zum „Leitmarkt für Elektromobilität und zum Innovationsstandort für autonomes Fahren“ entwickeln (Ampel-Koalitionsvertrag, Seite 27). Eine Bestandsaufnahme: Marktanteil und Neuzulassungen Aktuell sind 1,4 Mio. E-Autos zugelassen (2,9 % aller PKW). Um das Ziel von 15 Mio. E-Autos bis 2030 zu erreichen, müßten ca. 2,3 Mio. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Deutschland sollte sich bis 2030 mit mindestens 15 Mio. vollelektrischen PKW zum „Leitmarkt für Elektromobilität und zum Innovationsstandort für autonomes Fahren“ entwickeln (Ampel-Koalitionsvertrag, Seite 27).</h3>
<h3>Eine Bestandsaufnahme:</h3>
<ul>
<li><strong>Marktanteil und Neuzulassungen<br />
</strong>Aktuell sind 1,4 Mio. E-Autos zugelassen (2,9 % aller PKW). Um das Ziel von 15 Mio. E-Autos bis 2030 zu erreichen, müßten ca. 2,3 Mio. E-Autos pro Jahr zugelassen werden (2023: 524.219).</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Der Anteil der E-Autos an den Neuzulassungen lag von Januar bis März 2024 bei ca. 12 % (2023: 18 %).https://www.elbe-energie.de/strommarkt-elektromobilitaetsziele-unrealistisch/?preview=true</p>
<ul>
<li><strong>Ladeinfrastruktur<br />
</strong>Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist weit hinter dem Plan. Zum Beispiel Aral kommt mit dem Ausbau von ultraschnellen Ladesäulen nicht voran, da die Netzbetreiber Probleme mit der Stromversorgung haben.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Sicherheit<br />
</strong>Die aktuelle Löschtechnik, Feuer durch CO2-Gas zu ersticken, funktioniert bei Lithium-Ionen-Akkus nicht. Denn neben giftigen Gasen setzt das Feuer Sauerstoff fre<a href="https://www.autohaus.de/nachrichten/autohersteller/batteriebrand-beim-e-auto-versicherer-fordern-neue-loeschtechnik-fuer-transportschiffe-3324399" target="_blank" rel="noopener">i</a>, der den Brand noch beschleunigt<a href="https://www.autohaus.de/nachrichten/autohersteller/batteriebrand-beim-e-auto-versicherer-fordern-neue-loeschtechnik-fuer-transportschiffe-3324399" target="_blank" rel="noopener">, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)</a>. Geeignet seien nur Systeme mit Hochdruck-Wassernebel. Hiermit müssen Containerschiffe und Fähren aber erst ausgerüstet werden. Daher verhängte die norwegische Reederei Havila Kystruten einen Beförderungsstopp für E-Autos.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Umweltnutzen<br />
</strong><a href="https://www.ihk.de/niederbayern/wirtschaftsstandort-niederbayern/zahlen-fakten-analysen/verbrenner-vs-elektroautos-4412950?shortUrl=%2Fverbrenner-elektro" target="_blank" rel="noopener">Studien renommierter Institute kamen 2019 zu unterschiedlichen Ergebnissen</a>:<br />
<strong>Fraunhofer</strong> ermittelte CO2-Einsparungen von E-Autos von 28 % gegenüber einem Diesel-Oberklassewagen bis zu 42 % gegenüber einem Benzin-Kleinwagen.<br />
Das <strong>Ifo-Institut</strong> sieht die CO2-Bilanz von E-Autos im günstigsten Fall nur knapp über der eines Diesel-PKW, ansonsten 25 % darüber.Die <a href="https://www.merkur.de/wirtschaft/eu-debattiert-werte-von-treibhausgasemissionen-medienbericht-verbrenner-aus-gekippt-zr-92874552.html" target="_blank" rel="noopener">Europäische Kommission </a>möchte daher nun die CO2-Emissionen „einheitlich“ erfassen und bei der CO2-Bilanz von E-Autos auch die CO2-Emissionen des Strom, der zur Herstellung benötigt wird, berücksichtigen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Kosten und Strompreise<br />
</strong>Der Preisabstand zum Verbrenner ist weiter hoch. So kostet z.B. ein Opel E-Corsa 14.000 € mehr als das gleiche Verbrennermodell (Listenpreis abzgl. Rabatt).  Auch be<a href="https://www.nzz.ch/der-andere-blick/der-verbrennungsmotor-hat-in-europa-noch-eine-zukunft-aber-weitere-100-jahre-wird-er-nur-in-einzelfaellen-ueberdauern-ld.1824006?mktcid=smsh&amp;mktcval=E-mail" target="_blank" rel="noopener">i </a>anderen Marken betragen die Preisunterschiede<a href="https://www.nzz.ch/der-andere-blick/der-verbrennungsmotor-hat-in-europa-noch-eine-zukunft-aber-weitere-100-jahre-wird-er-nur-in-einzelfaellen-ueberdauern-ld.1824006?mktcid=smsh&amp;mktcval=E-mail" target="_blank" rel="noopener"> zwischen Elektro- und Verbrennungsmodellen</a> meist mehrere tausend Euro, nicht selten 10.000 €. Und weiter steigende Strompreise lassen auch die Betriebskosten steigen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Mietwagenmarkt<br />
</strong><strong>Hertz</strong> teilte mit, wegen Schäden und hoher Reparaturkosten rund 20.000 E-Autos in den USA durch Verbrenner zu ersetzen.<br />
<strong>SIXT</strong> kündigte an, wegen hoher Reparaturkosten und niedriger Wiederverkaufswerte keine Teslas mehr zu vermieten.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Hersteller<br />
</strong>Stellantis (<strong>Citroën, DS, Peugeot, Opel, Vauxhall, Abarth, Alfa Romeo, Fiat, Lancia, Maserati, Chrysler, Dodge und Jeep</strong>) hat angekündigt, in „absehbarer Zeit“ nicht auf Verbrenner zu verzichten und investiert 6 Mrd. US-Dollar in Entwicklung von Flex-Fuel-Motoren.<br />
<strong>Mercedes-Benz</strong> wollte 2030 „möglichst“ nur noch vollelektrische Fahrzeuge verkaufen und plant jetzt nur noch die Hälfte des Absatzes mit E-Autos und Plug-in-Hybriden.<br />
<strong>Ford </strong>und <strong>General Motors</strong> haben angekündigt, Investitionen in die Elektromobilität zu verschieben, teilweise auf unbestimmte Zeit.<br />
<strong>VW</strong> streicht immer wieder Schichten in den E-Auto-Werken Zwickau und Emden.<br />
<strong>Tesla</strong> hat angekündigt, weltweit mindestens 10 % der Mitarbeiter zu entlassen. Im deutschen Werk Grünheide sind 3.000 der 12.500 Mitarbeiter betroffen.<br />
<strong>Apple</strong> stellt nach 10 Jahren und zweistelligen Milliardeninvestitionen die Pläne für ein eigenes Elektroauto ein.</li>
</ul>
<h5>Einschätzung Elbe Energie:</h5>
<p style="font-weight: 400;">Die Bundesregierung hält weiter am Ziel von 15 Mio. E-Autos bis 2030 fest. Das ist genauso realistisch wie der geplante Bau von 400.000 Wohnungen pro Jahr.</p>
<p>Haupttreiber sind Unternehmen, die ihre Fahrzeugflotten umstellen, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Ob und wie lange dieser Trend anhält, bleibt abzuwarten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Seit kurzem kommen auch völlig neue Töne aus Brüssel: Kommissionspräsidentin von der Leyen, die das Verbrennerverbot ab 2035 vorangetrieben hatte, betonte, dies bereits 2026 früher überprüfen lassen als geplant, um „Technologieoffenheit und Wahlmöglichkeiten für Konsumenten“ sicherzustellen. Auch die „Industrie solle wählen, wo sie investiere und worin sie die Mobilität der Zukunft sehe.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Dadurch wird der deutsche Stromverbrauch weniger stark wachsen als geplant, wodurch die Strompreise für Endkunden weiter steigen. Denn: „Der Hinweis des BMWK, dass die Verteilung der Systemkosten auf einen größeren Stromverbrauch kostendämpfend wirken kann, ist zwar grundsätzlich richtig. Dafür müsste der Stromverbrauch aber schneller und stärker steigen als die Systemkosten.“ (<a href="https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Downloads/DE/Berichte/2024/energiewende-volltext.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener">Zitat Bundesrechnungshof)</a></p>
<h5>Weitere Artikel zu den Themen: <strong><a href="https://www.elbe-energie.de/category/stromnetz/">Stromnetz</a></strong></h5>
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		<title>Strommarkt: Deutsche Stromimporte steigen 2023 um 53 %</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/strommarkt-deutsche-stromimporte-steigen-2023-um-53/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 09:55:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzentgelte Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=9296</guid>

					<description><![CDATA[2023 stiegen die deutschen Stromimporte im Vergleich zu 2022 um 53%. Deutschland ist damit erstmals seit 2002 wieder Nettoimporteur. Quellen: Stromdaten.Info, BNetzA, Smard.de 2024 werden weiter steigende Importmengen und -kosten erwartet: Gründe laut BDEW: „Letztlich sind auch die Stilllegung der letzten drei Kernkraftwerke in Deutschland und die im Vergleich zum Vorjahr höhere Verfügbarkeit der Kernenergie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>2023 stiegen die deutschen Stromimporte im Vergleich zu 2022 um 53%. <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/strommix-deutschland-wie-abhaengig-ist-deutschland-von-stromimporten/100002618.html" target="_blank" rel="noopener">Deutschland ist damit erstmals seit 2002 wieder Nettoimporteur</a>.</h3>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-9297 alignnone" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-01-fuer-Artikel-Nr.6.png" alt="" width="936" height="94" /></p>
<p>Quellen: Stromdaten.Info, BNetzA, Smard.de</p>
<p><strong>2024 werden weiter steigende Importmengen und -kosten erwartet:</strong></p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-9298 size-full alignnone" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-02-fuer-Artikel-Nr.6.png" alt="Deutsche Stromimporte steigen " width="624" height="357" /></p>
<p>Gründe laut BDEW: <a href="https://www.bdew.de/media/documents/Jahresbericht_2023_final_18Dez2023_V2.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Letztlich sind auch die Stilllegung der letzten drei Kernkraftwerke in Deutschland und die im Vergleich zum Vorjahr höhere Verfügbarkeit der Kernenergie in Frankreich Gründe für den Importüberschuß.“</a> Die am 15.04.23 abgeschalteten Kernkraftwerke Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 produzierten in den vergangenen Jahren im Durchschnitt 32 TWh/a.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-9299 size-full" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-03-fuer-Artikel-Nr.6.png" alt="Strommarkt: Deutsche Stromimporte steigen 2023 um 53 %" width="563" height="427" /></p>
<p>2023 importierte Deutschland im Durchschnitt Strom für 106 €/MWh und exportierte für 82 €/MWh. Der <a href="https://energy-charts.info/charts/price_average/chart.htm?l=de&amp;c=DE&amp;year=-1&amp;interval=year" target="_blank" rel="noopener">EEX-Durchschnittspreis (Day Ahead) betrug 2023 etwa 92 €/MWh</a>.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-9300 alignnone" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-04-fuer-Artikel-Nr.6.png" alt="" width="624" height="96" /></p>
<p><a href="https://www.nzz.ch/visuals/ist-deutschlands-energieversorgung-sicher-aktuelle-zahlen-ld.1683901" target="_blank" rel="noopener">Seit dem Atomausstieg haben sich Atomstromimporte mehr als verdoppelt. Die meisten Importe stammten aus erneuerbaren Quellen, hauptsächlich Wasser- und Windkraft. Allerdings taucht schwedischer Atomstrom (30% am Erzeugungsmix) der via Dänemark durchgeleitet wurde, in der Statistik als dänischer Windstrom auf.</a></p>
<h4>Einschätzung Elbe Energie:</h4>
<p>Deutschland mußte vorwiegend an wind- und sonnenarmen Tagen teuren Strom importieren. An sonnigen und windigen Tagen mit geringen Strombedarf (z.B. Wochenenden) dagegen wurde wegen des ungesteuerten Ausbaus der Erneuerbaren immer häufiger deren Überschußstrom „verschenkt“ oder bei negativen Strompreisen für dessen Abnahme sogar bezahlt. Dieser wird dann z.B. in der Schweiz und Österreich in Pumpspeichern eingesetzt und zu hohen Preisen nach Deutschland zurückverkauft.</p>
<p>2023 haben sich dadurch im Vergleich zu 2022 die Anzahl der Stunden mit negativen Preisen mehr als verdreifacht.<br />
Dieser Trend wird sich verstärken und die Kosten weiter erhöhen.</p>
<p>Weitere Artikel zu den Themen: <a href="https://www.elbe-energie.de/category/stromnetz/"><strong>Stromnetz</strong></a></p>
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		<title>Stromnetze: Mittelspannungsentgelte steigen 2024 um 26 %</title>
		<link>https://www.elbe-energie.de/stromnetze-mittelspannungsentgelte-steigen-2024-um-26/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther A. Biebl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 11:42:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elbe-energie.de/?p=9101</guid>

					<description><![CDATA[Die meisten Netzbetreiber hatten bis Anfang Dezember 2023 ihre vorläufigen Netznutzungsentgelte (NNE) veröffentlicht und diese bis Ende Dezember geändert. Nach Streichung der Netzentgeltsubvention von 5,5 Mrd. € als Folge des rechtswidrigen Bundeshaushalts verdoppelten sich 2024 die ÜNB-Netzentgelte auf 64,30 €/MWh. Dadurch erhöhten sich die Netzentgelte in der Niederspannung um 25 % und in der Mittelspannung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="TextRun SCXW23086139 BCX8" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">Die </span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">meisten </span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">N</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">etzbetreiber</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8"> hatten bis </span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">Anfang </span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">Dezember 2023 ihre vorläufigen </span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">Netznutzungsen</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">tgelte</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8"> (NNE)</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8"> veröffentlicht</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8"> und diese bis Ende Dezember</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8"> geändert.</span> <span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">Nach</span> </span><a class="Hyperlink SCXW23086139 BCX8" href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/stromkosten-netzentgelte-verdoppeln-sich-2024/100003317.html" target="_blank" rel="noopener"><span class="TextRun Underlined SCXW23086139 BCX8" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">Streichung d</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">er</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink"> Netzentgelt</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">subvention</span> <span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">von</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink"> 5,5 Mrd. €</span></span></a><span class="TextRun SCXW23086139 BCX8" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"> <span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">als Folge des </span></span><a class="Hyperlink SCXW23086139 BCX8" href="https://www.elbe-energie.de/subventionen-nach-bverfg-urteil-finanzierung-von-mindestens-195-mrd-e-fraglich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="TextRun Underlined SCXW23086139 BCX8" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">rechtswidrigen Bundeshaushalts</span></span></a> <a class="Hyperlink SCXW23086139 BCX8" href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/stromkosten-netzentgelte-verdoppeln-sich-2024/100003317.html" target="_blank" rel="noopener"><span class="TextRun Underlined SCXW23086139 BCX8" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">verdoppelte</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">n sich</span> <span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">2024 </span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">die ÜNB-Netzentgelte auf 64,30 €/MWh</span></span></a><span class="TextRun SCXW23086139 BCX8" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">. </span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">Dadurch erhöh</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">ten</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8"> sich die Netzentgelte in der </span></span><a class="Hyperlink SCXW23086139 BCX8" href="https://www.dashoefer.de/newsletter/artikel/analyse-stromnetzgebuehren-steigen-um-25-prozent.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="TextRun Underlined SCXW23086139 BCX8" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8" data-ccp-charstyle="Hyperlink">Niederspannung um 25 %</span></span></a><span class="TextRun SCXW23086139 BCX8" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8"> und in der Mittelspannung um 26 %</span><span class="NormalTextRun SCXW23086139 BCX8">. Das ist der stärkste Anstieg, den es bisher gab.</span></span><span class="EOP SCXW23086139 BCX8" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:200,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><div id="attachment_9040" style="width: 1248px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9040" class="wp-image-9040 size-full" src="https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2023/12/Grafik-fuer-6.-Artikel.jpg" alt="Entgelte steigen 2024 durchschnittlich um mindestens 7 %" width="1238" height="541" /><p id="caption-attachment-9040" class="wp-caption-text">Netznutzungsentgelte (NNE), Stand: 26.01.24  Anstieg für Industriekunden mit 15 GWh, 5.800 h </p></div></p>
<p><span data-contrast="auto">Der Mittelwert für Industriekunden mit 15 GWh und 5.800 h liegt damit 2024 bei 54,43 €/MWh. Die Netzentgelte haben sich damit seit 2011 (14,60 €/MWh) mehr als verdreifacht.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:200,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><strong>Einschätzung/Empfehlung ELBE ENERGIE: </strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Ursachen des massiven Anstiegs waren neben gestiegenen Netzausbaukosten, hohe Großhandelspreise und dadurch erhöhte Kosten für Redispatch, Netzreserve, Regelleistung und Verlustenergie.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:200,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Hinzu kommen jetzt bis 2030 Netzausbaukosten von etwa 650 Mrd. € mit einem von 5,09% auf 6,74 % um 32 % gestiegenen Eigenkapitalzins, der ab 2024 gilt.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:200,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Zukünftig kennt die Entwicklung der Netzentgelte daher nur eine Richtung: steil nach oben.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:200,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Viele Unternehmen haben mit ELBE ENERGIE Projekte in den Bereichen Netzanschluss, Eigenerzeugung und Lastmanagement erfolgreich umgesetzt und so ihre Netzentgelte um bis zu 90 % gesenkt. Bundesweit konnten 2023 mehr als 5.700 Unternehmen von über 1.900 Mio. € Entlastungen profitieren. Diese Entlastungen werden über die §19 StromNEV-Umlage auf alle Netznutzer umgelegt. Die Umlage hat sich daher von 2012 (1,29 €/MWh) bis 2024 (4,03 €/MWh) mehr als verdreifacht.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:200,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wenn auch Ihr Unternehmen in den Genuss geringer Netzentgelte kommen möchte, um sich von dieser Preisentwicklung abzukoppeln, sprechen Sie uns gerne an.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:200,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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