20.01.23 Pakistan steigt auf russisches Öl um

Pakistan wird künftig ein Drittel seines Energiebedarfs mit russischem Öl decken. Die Lieferungen zu ermäßigten Preisen sollen im März starten. Bisher bezieht Pakistan Erdöl hauptsächlich aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Kuwait sowie LNG aus Katar. Gasknappheit und hohe Ölpreise kurbelten die Inflation im Land mit 230 Mio. Einwohnern massiv an.

Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Pakistan-steigt-auf-russisches-Ol-um-article23860344.html

18.01.23 Erste Reederei nimmt keine E-Autos an Bord

Brennende E-Autos können zu Katastrophen führen, wie dem Untergang der „Felicity Ace“ 2022 mit tausenden Fahrzeugen. Nun verbietet mit Havila in Norwegen die erste Reederei den Transport von E-Autos.

Quelle: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/havila-kystruten-norwegische-reederei-nimmt-keine-elektroautos-mehr-an-bord-a-72d7e346-300f-4359-bafe-4d947edd6bc9

14.01.23 BNetzA warnt vor Blackout und plant Stromrationierungen

BNetzA-Chef Müller plant Stromrationierungen, da mit mehr E-Autos und Wärmepumpen das Blackoutrisiko steigt.

Der Stromnetzumbau geht zu langsam, der Wärmepumpenabsatz stieg 2022 um 53 % auf 236.000. In den nächsten Jahren möchte die Bundesregierung das Ausbauziel auf 500.000 Stück pro Jahr erhöhen.
2022 wurden 470.559 PKW mit reinem E-Antrieb (+32 %) neu zugelassen. Insgesamt liegt der Fahrzeugbestand laut KBA bei 840.645 (01.10.22). Die Bundesregierung plant bis 2030 14,5 Millionen E-PKW.

Quellen:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/strom-rationierung-droht-netzagentur-befuerchtet-ueberlastung-18600411.html,
https://www.welt.de/wirtschaft/plus242737851/Strom-drosseln-fuer-Waermepumpen-und-E-Autos-Der-brisante-Plan-der-Netzagentur.html
eigene Recherche

Kommentar ELBE ENERGIE:
Es war ein kurzer Weg von „Wir haben kein Stromproblem“ (Habeck im Juli 2022) bis zur drohenden Stromrationierung. Deutschland als Industrienation braucht jederzeit verläßliche und bezahlbare Energie. Die Regierung muß endlich handeln und zum Beispiel die Kernkraftwerke länger laufen lassen.

11.01.23 Belgien beschließt den Ausstieg vom Atomausstieg

Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/plus243129493/Atomkraft-Belgien-beschliesst-den-Ausstieg-vom-Ausstieg-zehn-Jahre-laenger.html

05.01.23 EU-Importe von russischem LNG 2022 auf Rekordniveau

Von Januar bis November 2022 kamen 16 % der europäischen LNG-Importe aus Russland. (USA 42 %, Katar 14 %). Anders als bei Öl oder Kohle gibt es keine EU-Sanktionen gegen russisches LNG.

Quelle: https://www.klimareporter.de/deutschland/fluessiggas-fast-so-klimaschaedlich-wie-steinkohle

05.01.23 LNG-Terminals nicht „Wasserstoff-ready“

Alle LNG-Terminals sind für flüssigen Wasserstoff grundsätzlich nicht geeignet. Ein Wechsel auf Wasserstoff erfordert den fast vollständigen Neubau.

Quelle: https://www.klimareporter.de/deutschland/fluessiggas-fast-so-klimaschaedlich-wie-steinkohle

09.12.22 Baden-Württembergs Regierung warnt vor Brownouts

Ein internes Papier aus dem Umweltministerium Baden-Württemberg warnt vor flächendeckenden Abschaltungen von bis zu 90 Minuten („Brownouts“). Das grüne Umweltministerium beklagt, daß zu wenig französische Atomkraft zur Verfügung steht, denn Wartungen und Reparaturen zahlreicher Kernkraftwerke dauern „deutlich länger als erwartet“. Nur 32 von 56 Kernkraftwerken stehen zur Verfügung, die abrufbare Leistung hat sich von 61,4 GW auf 32,8 GW halbiert. Die Verfügbarkeit französischer Kernkraftwerke sei „aktuell die größte Herausforderung für die Sicherheit der Stromversorgung“.

Quelle: https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/strom-in-deutschland-drohen-brownouts-90-minuten-alles-aus-82194176.bild.html

23.11.22 Unipers Kapitalbedarf steigt auf 33 Mrd. €

Die geplante Kapitalerhöhung von 8 Mrd. € wird nicht reichen, Uniper zu stabilisieren. Deshalb soll genehmigtes Kapital in Höhe von weiteren bis zu 25 Mrd. € durch die Ausgabe neuer Aktien geschaffen werden. Zeichnungsberechtigt ist allein der Bund.
Quelle: Uniper

15.11.22 Deutsche Notfall-Bargeld-Pläne für Blackout

An der Planung sind die Zentralbank, das BaFin und Verbände der Finanzindustrie beteiligt. Die Pläne sehen u.a. die Anlage von zusätzlichen Milliarden € Bargeldreserven bei der Bundesbank, Abhebungsbeschränkungen und die vorrangige Kraftstoffversorgung für Bargeldtransporter vor.

Quelle: https://www.reuters.com/world/europe/exclusive-germany-steps-up-emergency-cash-plans-cope-blackout-sources-2022-11-15/

Ältere Beiträge: https://www.elbe-energie.de/20-10-china-stoppt-lng-verkauf-an-europa/