ELBE ENERGIE-Fristenkalender: Energie-/StromSt-Anträge bis 31.12.

Für das Steuerjahr 2019 sind bis zum 31.12.20 (Ausschlussfrist) folgende Anträge beim zuständigen Hauptzollamt einzureichen:

  • StromSt-Entlastung gem. §§ 9 a,b, 10 StromStG für UdpG (Unternehmen des produzierenden Gewerbes)
  • EnergieSt-Entlastung gem. §§ 51, 54, 55 EnergieStG für UdpG
  • EnergieSt-Entlastung gem. §§ 53, 53 a,b EnergieStG für Stromerzeuger

Unternehmen, die sich ab 2020 in Schwierigkeiten befinden, können coronabedingt trotzdem Energie- und Stromsteuerentlastungen erhalten.

⇒ Empfehlung ELBE ENERGIE:

Planen Sie in diesem Jahr mehr Zeit ein. Die Antragstellung ist nur noch mit den neuen Online-Formularen möglich. Zusätzlich werden Daten zu Elektromobilität, Nutzenergielieferung, Fremdarbeiten, Weiterleitung an Dritte etc. erfasst.
Auf Wunsch übernehmen wir für Sie die Prüfung, Optimierung und Beantragung Ihrer Steuerentlastungen.

ELBE-ENERGIE-Förderlotse: Corona-gerechte Lüftungsanlagen

Der Hauptübertragungsweg für SARS-CoV-2 ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen. Daher kommt neben dem Abstandsgebot und den allgemeinen Kontaktbeschränkungen auch der Innenraumlufthygiene eine große Bedeutung beim Infektionsschutz zu. Intensives, fachgerechtes Lüften von Gebäudeinnenräumen bewirkt eine wirksame Abfuhr bzw. Verringerung der Konzentration ausgeschiedener Viren und senkt damit das Infektionsrisiko in Räumen, die von mehreren Personen genutzt werden.

Ab dem 20.10. kann die BAFA-Förderung für die „Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“ beantragt werden. Der Zuschuss beträgt 40 %, maximal jedoch 100 T€ pro Anlage. Antragsberechtigt sind u.a. Kommunen, Länder, Hochschulen und öffentliche Unternehmen.

⇒ Empfehlung ELBE ENERGIE:

Kombinieren Sie die Umbaumaßnahmen mit Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und vermeiden Sie höhere Stromverbräuche, welche sich durch größere Widerstandsbeiwerte von Feinfiltern ergeben.

Details dazu entnehmen Sie bitte den Seiten des BAFA.

Strom-Umlagen: Leichte Senkung 2021

 

Ohne Deckelung wäre die EEG-Umlage auf 96,51 €/MWh gestiegen. Gründe sind neben dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren, sinkende Börsenstrompreise und ein Rückgang des Stromverbrauchs um ca. 8%. Der dazu notwendige Zuschuss aus Bundesmitteln beträgt ca. 10,8 Mrd. € bei einem Umlagebetrag von 33,1 Mrd. €.

Strommarkt: BNetzA ermittelt wegen Marktmanipulation

Am 6., 12. und 25.06.19 konnten die vier deutschen ÜNB nur knapp großflächige Stromausfälle vermeiden. Unerwartet war nicht genug Strom im Markt. Das Netz konnte nur durch den vollständigen Einsatz der Reservekraftwerke und Stromimporte stabilisiert werden. Dadurch stiegen die Großhandelspreise zeitweise über die Regelenergiepreise. Die BNetzA hat nun Bußgeldverfahren gegen drei Marktteilnehmer eingeleitet, die auf diese Differenz gewettet haben sollen.

Zusätzlich laufen seit April Aufsichtsverfahren gegen

– Energie Vertrieb Deutschland
– Optimax Energy
– Centrica
– Danske Commodities
– Statkraft,

die ihrer Pflicht zur ausgeglichenen Bewirtschaftung ihrer Bilanzkreise nicht nachkommen sind. In der Spitze fehlten 6 GW Leistung. Dies entspricht der 7,5-fachen Leistung des Kraftwerks Hamburg- Moorburg.

⇒ Empfehlung ELBE ENERGIE:

Zuletzt hatte Anfang 2019 ein „Datenfehler“ eines TenneT-Netzreglers an der deutsch-österreichischen Grenze fast zu einem europaweiten Blackout geführt (vgl. ELBE-ENERGIE Newsletter Februar 2019). Die kritischen Situationen im deutschen Stromnetz scheinen sowohl an Häufigkeit als auch Schwere zuzunehmen.
Prüfen Sie, welche Maßnahmen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung oder Eigenerzeugung die Sicherheit ihres Unternehmens erhöhen. Auch bei der Auswahl von potentiellen Lieferanten sollten sie auf Kompetenz und Seriosität achten. Wir beraten Sie gerne dazu.

Neuer Service für Erdgaskunden in Österreich

Gaskunden in Deutschland, Tirol und der Schweiz können sich ab sofort über den Service „TRUD!Y“ direkt beim Central European Gas Hub (CEGH) versorgen.

In Anlehnung an den als Pilotprojekt erfolgreichen Service „Trading Region Upgrade“ (TRU), welches den österreichischen und den tschechischen Gasmarkt verband, wird auch hier die bestehende Infrastruktur genutzt (keine Investitionen in Netzausbau erforderlich).

Kunden in Deutschland, in der Schweiz und im Marktgebiet Tirol haben jetzt eine zusätzliche Möglichkeit, sich neben dem virtuellen Handelspunkt NCG (Net Connect Germany) auch direkt über den Central European Gas Hub, dem virtuellen Handelspunkt im Marktgebiet Ost, zu versorgen.

Weiterführende Informationen finden Sie direkt bei den Netzbetreibern:

www.bayernets.de
www.gasconnect.at