Nachhaltigkeit: Erste klimapositive Molkerei in Österreich ausgezeichnet

Immer mehr Unternehmen folgen dem Trend nach mehr Nachhaltigkeit, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine Tiroler Molkerei wurde jetzt als erste klimapositive Molkerei in Österreich ausgezeichnet. Sie kompensiert also mehr Treibhausgase als durch die Produktion emittiert werden. Voraussetzung ist, die Treibhausgasemissionen des Unternehmens genau zu charakterisieren in Bezug auf Art, Entstehung und Menge. Dabei hilft ein THG-Bericht.

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Nutzen Sie das Wissen unserer Experten zur Erstellung Ihres GHG-Berichts und finden Sie Potenziale für mehr Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen.

Energiemanagement: Probleme bei Verbesserung der energiebezogenen Leistung

Die ISO 50001 fordert die kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung. Bei der diesjährigen Auditvorbereitung können sich für die Energiemanagementbeauftragten vieler Unternehmen Schwierigkeiten ergeben: geringere Auslastung von Maschinen und Anlagen, gestiegener Energieeinsatz für Anti-Corona-Maßnahmen (z. B. längere Laufzeit der Lüftungsanlagen) etc. führen oft zu höheren spezifischen Energieverbräuchen. Die Daten müssen gem. ISO 50006/50015 aufwendig analysiert und bereinigt werden, um dennoch eine Verbesserung nachzuweisen.

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Viele zur Einhaltung der Normanforderungen notwendigen Abläufe und Prozesse verkomplizieren den Arbeitsalltag der Energiemanagementbeauftragten und anderer Mitarbeiter.

Lagern Sie daher aufwendige und fehleranfällige Teilprozesse an spezialisierte Dienstleister wie ELBE ENERGIE aus.

Stromnetz: Europaweite Blackoutgefahr am 08.01.

Am 08.01. um 14:05 Uhr sank die Frequenz im europäischen Verbundnetz schlagartig auf 49,74 Hz. Über 50,2 Hz oder unter 49,8 Hz, sind größere Eingriffe notwendig.

Ursache war laut ENTSO-E -Bericht (Verband europäischer Übertragungsnetzbetreiber) eine Störung im kroatischen Umspannwerk Ernestinovo. Dabei wurden zwei Höchstspannungsleitungen unterbrochen, die Strom vom Balkan in Teile Europas liefern. Wegen der Überlastung der anderen Leitungen wurden das europäische Netz in zwei Teile getrennt: den Nordwesten, dem 6,3 GW Erzeugung fehlte, und den Südosten, mit entsprechendem Überschuß. Im „Nordwestnetz“ wurden daraufhin in Frankreich und Italien Industriekunden mit einer Leistung von 1.700 MW vom Netz getrennt. Zusätzlich wurden ca. 500 MW aus Skandinavien und Großbritannien mehr eingespeist und weitere Kraftwerke hochgefahren.

Der österreichische Übertragungsnetzbetreiber APG meldete, dass die Störung „das europäische Stromnetz an seine Grenzen gebracht hat“.

Das Netz war zuletzt 2006 getrennt worden. E.ON hatte eine Leitung über der Ems abgeschaltet. Dies führte zu einem mehrtägigen Stromausfall bei mehr als 10 Millionen Haushalten in Europa. Anfang 2019 hatte ein fehlerhafter TenneT-Netzregler an der deutsch-österreichischen Grenze fast zu einem europaweiten Blackout geführt (vgl. ELBE-ENERGIE Newsletter Februar 2019). Im Juni 2019 (vgl. ELBE-ENERGIE Newsletter November 2020) konnten nur knapp großflächige Stromausfälle vermeiden.

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Die kritischen Situationen im Stromnetz scheinen an Häufigkeit und Schwere zuzunehmen. Prüfen Sie, welche Maßnahmen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung oder Eigenerzeugung die Sicherheit ihres Unternehmens erhöhen. Wir beraten Sie gerne.

Strommarkt: Strom-Großhandelspreise steigen im Februar leicht

Der österreichische Strompreisindex (ÖSPI) liegt im Februar um 1,7 % höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Februar 2020 um 16,5 % niedriger. Der ÖSPI erfasst nur die Strom-Großhandelspreise ohne Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis enthält zu ca. 40 % den Großhandelspreis und zu ca. 60 % Netzgebühren, Steuern und Abgaben.

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Neue Schulungsplattform Impawatt

Über das EU-Projekt „Impawatt“ stellt die Österreicher Energieagentur kostenloses Material zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zur Verfügung. Dies umfasst z.B. Effizienzmaßnahmen (Drucklufterzeugung, Dampferzeugung, Beleuchtung etc.), Energiemanagement (Anleitungen zum Einbezug der Mitarbeiter, externe Kommunikation, Definition von Energiekennzahlen etc.) und CSR-Reporting. Das Material wird u.a. als PowerPoint-Präsentation und als Webinar bereitgestellt. Die Registrierung erfolgt auf der Homepage von Impawatt.

Gas-Großhandelspreise steigen um rund 12,5 %

Der von der österreichischen Energieagentur berechnete Gaspreisindex (ÖGPI) bleibt seinem seit September anhaltendem Aufwärtstrend treu und steigt auch im Dezember.
Der Wert liegt bei 59,28 Punkten und damit im Vergleich zum Vormonat um 12,49 % höher, jedoch deutlich niedriger als im Dezember 2019. Im Durchschnitt der letzten zwölf Monate beläuft sich der ÖGPI auf 47,53 Punkte.