ELBE ENERGIE-Fristenkalender: MaStR-Meldung Stromerzeuger bis 31.01.21

Im Marktstammdatenregister (MaStR) sind generell alle Stromerzeugungsanlagen zu registrieren.

Dazu zählen unter Umständen auch Notstromanlagen, USV-Anlagen und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Anlagenbetreiber müssen bis zum 31.01. ihre Bestandsanlagen nachmelden.

Fristversäumnisse werden empfindlich sanktioniert.

Neuanlagen müssen – wie bisher- einen Monat nach Inbetriebnahme registriert werden.

ELBE ENERGIE-Fristenkalender: Energie-/StromSt-Anträge bis 31.12.

Für das Steuerjahr 2019 sind bis zum 31.12.20 (Ausschlussfrist) folgende Anträge beim zuständigen Hauptzollamt einzureichen:

  • StromSt-Entlastung gem. §§ 9 a,b, 10 StromStG für UdpG (Unternehmen des produzierenden Gewerbes)
  • EnergieSt-Entlastung gem. §§ 51, 54, 55 EnergieStG für UdpG
  • EnergieSt-Entlastung gem. §§ 53, 53 a,b EnergieStG für Stromerzeuger

Unternehmen, die sich ab 2020 in Schwierigkeiten befinden, können coronabedingt trotzdem Energie- und Stromsteuerentlastungen erhalten.

⇒ Empfehlung ELBE ENERGIE:

Planen Sie in diesem Jahr mehr Zeit ein. Die Antragstellung ist nur noch mit den neuen Online-Formularen möglich. Zusätzlich werden Daten zu Elektromobilität, Nutzenergielieferung, Fremdarbeiten, Weiterleitung an Dritte etc. erfasst.
Auf Wunsch übernehmen wir für Sie die Prüfung, Optimierung und Beantragung Ihrer Steuerentlastungen.

ELBE-ENERGIE-Fristenkalender: Umsetzung EEG-Messkonzept bis 01.01.21

Folgende Unternehmen müssen ab 01.01.21 EEG-konforme Messungen betreiben:

  • Betreiber von Anlagen zur Stromeigenversorgung
  • Unternehmen, die die EEG-Umlage mit dem Netzbetreiber direkt abrechnen
  • BesAR-Unternehmen
  • Unternehmen, die mehr als 1 GWh/a an einer Abnahmestelle aus dem Netz beziehen und Strom an Dritte weiterleiten.

Die Mengen müssen mit mess- und eich-rechtskonformen Messungen erfasst und abgegrenzt werden. Die Zurechnung des Drittverbrauchs zum Eigenverbrauch ist nur für „geringfügige Stromverbräuche Dritter“ zulässig, sofern diese „üblicherweise und im konkreten Fall nicht gesondert abgerechnet werden“. Schätzungen sind nur zulässig, sofern die Messung technisch unmöglich oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden ist.  Aufgrund der unklaren Bagatellgrenze erarbeitet die BNetzA gerade einen „Hinweis zum Messen und Schätzen bei EEG-Umlagepflichten“.

Der Netzbetreiber kann eine von einem Wirtschaftsprüfer geprüfte Erklärung verlangen, wie die Vorgaben des EEG eingehalten werden.

⇒ Empfehlung ELBE ENERGIE:

Eine fehlende mess- und eich-rechtskonforme Messung oder eine falsche Abgrenzung von Drittmengen kann zu Nachzahlungen oder zum Verlust von Privilegierungen führen.

ELBE ENERGIE hilft bei Entwicklung, Überprüfung und fristgerechter Umsetzung eines rechtssicheren Messkonzepts.