Probleme beim Nachweis: Verbesserung der energiebezogenen Leistung

Die ISO 50001 fordert die kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung. Bei der Auditvorbereitung können sich für die Energiemanagementbeauftragten vieler Unternehmen nun Schwierigkeiten ergeben: geringere Auslastung von Maschinen und Anlagen, gestiegener Energieeinsatz für Anti-Corona-Maßnahmen (z. B. längere Laufzeit der Lüftungsanlagen) führen oft zu höheren spezifischen Energieverbräuchen.

Die Daten müssen gemäß ISO 50006/50015 aufwendig analysiert und bereinigt werden, um dennoch eine Verbesserung nachzuweisen.

⇒ Empfehlung Elbe Energie

Viele zur Einhaltung der Normanforderungen notwendigen Abläufe und Prozesse verkomplizieren den Arbeitsalltag der Energiemanagementbeauftragten und anderer Mitarbeiter.

Lagern Sie daher aufwendige und fehleranfällige Teilprozesse an spezialisierte Dienstleister wie ELBE ENERGIE aus.

 

Energiemanagement: ISO 50001- Vor-Ort-Begutachtungen durch DAkkS ab Mai

Die DAkkS plant die Wiederaufnahme von Vor-Ort-Begutachtungen ab Mai 2021 für alle „Nicht -Remote-Verfahren“ (Erstakkreditierungen, wesentliche Erweiterungen, Witness-Audits etc.)

Damit muss Ihr Unternehmen ab Mai wieder mit Witness-Audits rechnen, in denen die Prozesse der Zertifizierungsgesellschaften überprüft werden. Dabei beobachtet ein DAkkS-Auditor Ihren externen Auditor während des Audits. Durch eine gute Auditvorbereitung können Sie Zeit, Aufwand und Fehlerquote minimieren.

⇒ Empfehlung ELBE ENERGIE:

Buchen Sie ein internes Audit bei uns. Durch die Expertise unserer Auditoren, die auch als externe Gutachter tätig sind, erhalten Sie wichtige Hinweise zur Verbesserung Ihres Managementsystems. So können Sie jede Auditsituation sicher meistern.

Kombinieren Sie zudem ISO 1400, 50001 und 9001- Audits für maximale Performance und Kostenreduktion.

Vorteile eines externen Energiemanagementbeauftragten

Unsere Erfahrungen aus Audits, die unsere Mitarbeiter als externe Prüfer für Zertifizierungsgesellschaften durchführen, zeigen ein gemischtes Bild.

Gerade in mittelständischen Unternehmen stellen Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Energiemanagementsystem nur einen kleinen Teil der Aufgaben dar, die dem zuständigen Mitarbeiter im Betrieb obliegen. Die Mitarbeiter sind einerseits hochmotiviert, haben jedoch nicht genügend Zeit, sich intensiv mit dem System und den Energiedaten zu beschäftigen. Dies führt in Zusammenhang mit sich verschärfenden Normanforderungen dazu, dass wesentliche Potentiale nicht erkannt werden. Im Umkehrschluss können Kostensenkungen durch Optimierungen nicht in vollem Maße realisiert werden.

Nutzen Sie die Chance, die Betreuung des Managementsystems durch einen externen EnMB durchführen zu lassen.

Dieser bereitet alle wesentlichen Energiedaten und Kosten auf und informiert Sie, sobald IST-Energieverbräuche Grenzen überschreiten.

Vorteile eines externen EnMB

  • ständige Weiterbildung, Wissensstand Up-To-Date
  • professionelles, statistikgestütztes Datenmanagement
  • kostenoptimierte Arbeitsweise durch Nutzung vorhandener, stets gleicher Methoden
  • Synergieeffekte
  • Erfahrungstransfer
  • frei von sonstigen betrieblichen Aufgaben
  • geringe Dienstleistungskosten

Die gelieferten Daten sind validiert und ermöglichen es Ihren Mitarbeitern, Effizienzmaßnahmen zielgerichtet durchzuführen.

Gerne bieten wir Ihnen unsere Leistung für Ihre Standorte an.

Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Erneuerbare Energien: Stromgestehungskosten weltweit gesunken

BNEF (BloombergNEF) hat weltweit die durchschnittlichen Stromgestehungskosten für erneuerbare Energien ermittelt:

  • Große PV-Anlagen: 50 US-$/MWh (-4 % im Vergleich zum dem zweiten Halbjahr 2019)
  • Onshore-Wind: 44 US-$/MWh (-9 % im Vergleich zum dem zweiten Halbjahr 2019)

Enthalten sind auch im Bau befindliche PV-Farmen in Australien, China, Chile und den Vereinigten Arabischen Emiraten, die für 23-29 US-$/MWh produzieren werden.

Die Karte https://about.bnef.com/blog/scale-up-of-solar-and-wind-puts-existing-coal-gas-at-risk/ zeigt, dass für viele Länder PV- und Windstrom mittlerweile die günstigste Stromerzeugung darstellt.

  • Einschätzung Elbe Energie:

Seit 2009 sind die Stromgestehungskosten von PV (-86 %) und Wind (- 60%) dramatisch gesunken. Das lag an technischen Fortschritten in der Herstellung und beim Wirkungsgrad, Skaleneffekten durch mehr und größere Anlagen und den wettbewerblichen Auktionsverfahren. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen: Bis 2030 werden für PV und Wind Kosten von unter 20 US-$/MWh erwartet.

Auch die Kosten für große Speicherakkus mit 4 Stunden Kapazität sind seit 2015 um 75 % auf 150 US-$/MWh stark gefallen. Damit sind Akkuspeicher in Regionen, die sonst Erdgas importieren müssten, schon heute günstiger als neue Gas-Kraftwerke.